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Aktuelles aus der Samtgemeindefeuerwehr






22/05 2016:
Samtgemeinde-Feuerwehr-Tag in Hämelhausen

 

„Feuer im Dachgeschoss, Gefahr der Ausbreitung“, so beginnt das Kommando mit dem es bei den Leistungswettbewerben in Niedersachsen in die heiße Phase geht. Kurz darauf gibt die jeweils  angetretene Wettbewerbsgruppe einer Ortsfeuerwehr alles, um zu gewinnen. Schläuche werden verlegt, gekuppelt, eine Leiter in Stellung gebracht, Kommandos gegeben und mit „Wasser marsch!“ ein imaginäres Feuer bekämpft - und natürlich wieder aufgeräumt.

Und genau so war es jetzt auch beim Samtgemeinde-Feuerwehr-Tags in Hämelhausen, zu den Leistungswettbewerben. Das Wetter und die Hämelhauser Wehr um Ortsbrandmeister Thomas Schnabel hatte sich nicht nur bei der Bahngestaltung mächtig ins Zeug gelegt, um einen rundum gelungen Wettbewerbstag zu ermöglichen. Dank vieler helfender Hände war auch die Versorgungslage perfekt. Und für eine fairen Ablauf sorgte ein engagiertes Schiedsrichter-Team aus dem Südkreis.

Insgesamt 17 Wehren aus der Samtgemeinde traten bei den Leistungswettbewerben an. Und, genau wie im Vorjahr, kommt der Sieger aus Gandesbergen. Mit 422,60 Punkten setzten sich die Gandesbergen deutlich vom zweitplatzierten, der Mannschaft aus Hilgermissen ab, die mit 412,46 Punkten erfolgreich waren. Dicht auf den Fersen der Hilgermisser folgten die Bücker, die mit 411,19 Punkten den dritten Platz holten.

Wie in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya üblich wurde auch der schnellste Schlauchtrupp ausgezeichnet. In diesem Jahr ging dieser zusätzliche Preis an die Feuerwehr Heesen, die innnerhalb von 20,08 Sekunden das zweite Rohr, also einen Löschangriff, vornahm. Zum Vergleich, der langsamste Schlauchtrupp - den Ort verschweigen wir aus Pietätsgründen an dieser Stelle - benötigte fast doppelt so lange.

Den Samtgemeinde-Pokal überreichte dann auch Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer im Beisein weiterer Gäste aus der örtlichen Politik und natürlich der versammelten Feuerwehrrepräsentanten. Und so war der Jubel groß, als die Gandesberger „ihren Pott“ in den Händen hielten.

Den erfolgreiche Tag der Leistungswettbewerbe, anlässlich des diesjährigen Samtgemeinde-Feuerwehr-Tag lesen die Beteiligten dann noch in fröhlicher Runde gesellig ausklingen.

Der nachfolgend Sonntag setzte den erfolgreichen Samstag fort. Im fairen Wettstreit traten die Altersgruppen der Samtgemeinde und Gäste gegeneinander an. Letztlich hatte hier die Mannschaft aus Eystrup die Nase vorn und holte sich den ersten Platz. Gandesbergen fehlt auch am Sonntag nicht auf dem Siegertreppchen und errang einen hervorragenden zweiten Platz. Dritte wurden die Gäste aus Dörverden und auf Platz vier lagen die Gastgeber aus Hämelhausen.

Und genau wie am Samstag gab es großen Jubel bei den Erstplatzierten als sie den Pokal erhielten.

„Das war Klasse!“, war dann auch das Resümee von Thomas Schnabel. „Es hat richtig Spaß gemacht!“ Er schickt ein großes dickes „Dankeschön!“ an alle die diesen Samtgemeinde-Feuerwehr-Tag zu einem tollen Erlebnis für alle Beteiligten gemacht haben.

 

 

 

SG-FPS Anette Steuer

 

Die Platzierungen der Leistungswettbewerbe

 

 

 

1

Gandesbergen

422,60

2

Hilgermissen

412,46

3

Bücken

411,19

4

Hämelhausen

406,14

5

Wienbergen

401,99

6

Mehringen

401,37

7

Helzendorf/Nordholz

390,94

8

Heesen

388,04

9

Magelsen

372,73

10

Eystrup

371,20

11

Wechold

370,55

12

Hassel

367,61

13

Hoya

360,46

14

Warpe

340,49

15

Hoyerhagen

340,01

16

Eitzendorf

334,42

17

Duddenhausen

324,59





09/05 2016:
Zwei Neue in der Runde


 

Wer neu ist, wird vereidigt: Und so durften jetzt Petra Guder (Hoya) und Sebastian Rehmstedt (Hämelhausen) vor Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer ihren Amtseid ablegen und sind damit ab sofort in ihren Funktionen als stellvertretende Ortsbrandmeister bestätigt.

Nach den jeweiligen Jahreshauptversammlungen der Feuerwehren und den damit einhergehenden Wahlen, beschloss der Samtgemeinderat in seiner Sitzung vom 21. April, den Vorschlägen zur Veränderungen der leitenden Funktionen der Ortswehren zuzustimmen.

In einer kleinen Feierstunde im Hoyaer Rathaus wurden jetzt in ihren Ämter als Ortsbrandmeister offiziell bestätigt: Wilfried Gütz (Hoya), Martin Stelter (Magelsen) und Thomas Schnabel (Hämelhausen). Zu stellvertretendenden Ortsbrandmeistern wurde ernannt: Ralf Schrader (Eystrup), PetraGuder (Hoya) und Sebastian Rehmstedt (Hämelhausen).

Carsten Laue wurde kommissarisch mit der Funktion des Ortsbrandmeisters in Wechold beauftragt. An der Feiersteunde konnte er nicht teilnehmer, weil er derzeit einen Feuerwehrlehrgang die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Loy besucht.

Aus dem Ehrenbeamtenverhältniss scheiden folgende Funktionsträger auf eigenen Wunsch aus: Lars Meyer (Ortsbrandmeister, Wechold) und die stellvertretenden Ortsbrandmeister Burkhard Trumpke (Hoya) und Cord Schumacher (Hämelhausen).

 


 


04/12 2015:
Strukturelle Veränderungen stehen Feuerwehren bevor

Brandschutzbedarfsplan großes Thema auf Jahresabschlusssitzung / Starkes Einsatzjahr für 18 Ortsfeuerwehren

 




Stellvertretender Kreisbrandmeister Volker Brinkmann, Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Christian Dee, die stellvertretenden Gemeindebrandmeister Wilfried Gütz und Georg Bühmann, Gemeindebranmeister Carsten Meyer (v.l.) Foto: Timo Becker

Hämelhausen – Im Sportheim in Hämelhausen fand kürzlich die Jahresabschlusssitzung der Samtgemeindefeuerwehr statt. Feuerwehrführung und die einzelnen Funktionar blickte auf die letzten 12 Monate zurück.

 

Gemeindebrandmeister Carsten Meyer sprach in seinem Jahresbericht von zahlreichen strukturellen Veränderungen die in den kommenden Jahren den Feuerwehren in der Samtgemeinde bevorstehen. Grund für die Veränderungen, so Meyer, ist der kürzlich vorgestellte  Brandschutzbedarfsplan. Erstellt wurde dieser  von dem unabhängigen Gutachter Manfred Fennen. Beim Brandschutzbedarfsplan handelt es sich im Allgemeinen um einen Soll-Ist-Vergleich, der den Brandschutz in der Samtgemeinde aufzeigt. Abweichungen haben ergeben, dass in den kommenden Jahren einige Veränderungen erforderlich sein müssen, um auch zukünftig den Brandschutz in der Gemeinde sicherstellen zu können. Somit steht neben Neu- und Umbauarbeiten auch die Beschaffung von weiteren Feuerwehrfahrzeugen an.

 

Darüber ist auch die Kooperation von einzelnen örtlichen Feuerwehren in den kommenden Jahren ein Thema. Zwei Beispiele für eine derartige Kooperation sind die Feuerwehren Mehringen mit Hoya und die Feuerwehr Duddenhausen mit Bücken. Weitere derartige Kooperationen zwischen den Ortswehren in der Samtgemeinde sind geplant. Carsten Meyer betont, dass die 18 Wehren weiterhin eigenständig an ihrem Standort bleiben. Im Einsatzfall und in der Ausbildung kooperieren diese jedoch als Kooperation zusammen. Die 18 Wehren bleiben somit in der örtlichen Bevölkerung erhalten.

 

Im Dezember 2014 legte die Samtgemeinde die ursprünglich geplante  Ersatzbeschaffung von Einsatzfahrzeugen auf Eis. Seinerzeit bat die Samtgemeinde um Geduld. Um mehr Planungssicherheit zu haben, wollte man die Ergebnisse des Brandschutzbedarfsplans abwarten. Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer bedankte sich für die Geduld und das Verständnis. „Wir haben jetzt ein Handlungspaket was wir in den kommenden Jahren abarbeiten“. Detlef Meyer betonte, dass dieses nicht von heute auf Morgen umgesetzt werden kann. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Samtgemeinde ist uns auch weiterhin sehr wichtig, so der Samtgemeindebürgermeister abschließend. Über Fahrzeugbeschaffungen und bauliche Maßnahmen tagt der Samtgemeinderat am 14 Dezember.

 

Dass die Freiwilligen Feuerwehren auch weiterhin auf Nachwuchs angewiesen sind, um gegen den stätigen demografischen Wandel gegenanzugehen, zeigten die gestiegenen Einsatzzahlen. Waren es im Jahr 2014 insgesamt 105 Einsätze, so wurden die Feuerwehren bis zum ersten Dezemberwochenende zu 167 Einsätzen gerufen. In der Summe setzten sich diese aus 26 Brand- und 101 Hilfeleistungseinsätze zusammen. Hinzu kommen 37 Vorsorge und Fehlalarme, sowie drei nachbarschaftlichen Löschhilfen außerhalb der Samtgemeinde. Das Einsatzspektrum war vielfältig und außergewöhnlich. Nicht nur bei mehreren Großbränden, sondern auch bei einer Zugevakuierung und einem MANV2 Einsatz (Massenanfall von verletzten Personen) arbeiteten die Feuerwehren mit den Hilfsorganisationen des THW und den Einheiten des Rettungsdienstes im Landkreis Nienburg zusammen. Bei Verkehrsunfällen und einem tödlichen Wohnungsbrand gingen die freiwilligen Feuerwehrkräfte an ihre psychischen und physischen Grenzen.

 

Die Mitgliederzahlen, bezifferte der Gemeindebrandmeister, auf circa 624 Aktive, davon 72 weibliche Einsatzkräfte. Insgesamt verfügen die 18 Feuerwehren über 160 einsatzfähige Atemschutzgeräteträger. Zukünftig wird der Eintritt für neue Feuerwehrkräfte noch anspruchsvoller gestaltet. Die örtlichen Feuerwehren sind stetig auf den Nachwuchs angewiesen. Gemeindejugendfeuerwehrwart Christian Dee, der während der Sitzung zum Hauptlöschmeister befördert wurde, sprach von 17.000 Dienststunden in den Jugend- und Kinderfeuerwehren. In den vier Jugendfeuerwehren sind derzeit 89 Mitglieder und in den Kinderfeuerwehen 57 Mitglieder zu verzeichnen.

 

Volker Brinkmann, stellvertretender Kreisbrandmeister, bedankte sich für die Ausrichtung der Landeswettbewerbe in Eystrup, an denen auch die einzelnen Ortsfeuerwehren beteiligt waren. Im Landkreis sind zudem seit der Neujahrsnacht 1230 Einsätze von den Feuerwehren im Kreis abgearbeitet worden.

 

Die Samtgemeindefeuerwehrtage finden nach Abstimmung der terminlichen Zusammenlegung weiterhin an zwei Tagen statt. Die Mehrzahl der anwesenden Ortsbrandmeister stimmte Diesem zu. Somit finden die Samtgemeindewettbewerbe am 21. Mai und die Alterswettbewerbe einen Tag später in Hämelhausen statt.

 

Text & Foto: T. Becker / FPS Grafschaft Hoya


 



17/10 2015:
Zehn neue Gesichter in den Freiwilligen Feuerwehren

 

Absolventen bestehen Truppmann I - Prüfung in Hoya -  Feuerwehrnachwuchs notwendig




Die erfolgreichen Absolventen des Truppmann I Lehrgangs mit ihren Ausbilderteam um Gemeindeausbildungsleiter Jan Schumacher (l.) und Kreisausbildungsleiter Alwin Willenborg (2. v. r.)


Hoya - Zehn freiwillige Feuerwehrfrauen- und Männer legten kürzlich erfolgreich ihre Truppmann I Prüfung unter den Augen des Kreisausbildungsleiters Alwin Willenborg ab.

 

Seit dem 15. September beschäftigten sich die Lehrgangsteilnehmer mit den theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalten. Das Team um Ausbildungsleiter Jan Schumacher vermittelte in den vergangenen vier Wochen alle wichitigen Inhalte.

 

Im  theoretischen Unterricht ging es um  die Unfallverhütung, Gefahren an der Einsatzstelle, die Gruppe im Löscheinsatz, Technische Hilfeleistung und Fahrzeug- und Gerätekunde. Die praktischen Übungsinhalte befassten sich  mit dem Abseilen von Personen, dem Löschangriff, sowie das Anlegen von Knoten und Stichen.

Alle Lehrgangsteilnehmer konnten das erlernte Wissen bei der abschließenden Prüfung umsetzen, sodass sich Willenborg und Schumacher mit dem Prüfungsergebniss sehr zufrieden zeigten.

 

Der zweite Teil der Ausbildung findet in den jeweiligen Ortswehren bei den Ausbildungsdiensten statt. In den abschließenden Grußworten bedankte sich auch Gemeindebrandmeister Carsten Meyer für die Motivation der neuen ehrenamtlichen Brandschützer. Der demografische Wandel macht es den örtlichen Feuerwehren nicht einfach. Gerade junge Nachwuchskräfte sind deshalb zwingend notwendig. Natürlich können auch Quereinsteiger jederzeit in einer der 18 Ortsfeuerwehern eintreten um sich ehrenamtlich für das Wohlergehen ihrer Mitmenschen aktiv einzusetzen. Jan Schumacher bedankte sich abschließend für die Unterstützung seines Ausbilderteams. tb

 

Die Absolventen:

Heiko Meyer, Bücken Frank Schmidt (FF Bücken), Alexander Gütz, Frauke Gütz, Kristof Meyer, Lars Riedemann, Emilia Szynalska,  Marek Tiltz, (FF Hoya), Florian Feilen (FF Warpe-Windhorst), Marcus Wenzel (FF Wietzen)

 

Text: Timo Becker, FPS Grafschaft Hoya

Foto: Wilfried Gütz, FF Hoya



22/09 2015:
Umgekippter Kesselwagen diente als Übungsobjekt

 

Feuerwehren Bücken & Eystrup üben auf THW Gelände






Fotos: FF Bücken (KLICK ZUM VERGRÖSSERN)


Hoya – Die Stützpunktfeuerwehren Bücken und Eystrup arbeiteten kürzlich ein gemeinsames Übungsszenario auf dem Gelände der THW Bundesschule in Hoya ab. Bei dem gemeinsamen Sonderdienst ging es nicht um Schnelligkeit, sondern vielmehr um das sichere und überlegte Aufrichten eines leeren 12 Tonnen schweren Kesselwagons.

 

Hans-Heiner Hupe, selber Freiwilliger Feuerwehrmann und Ausbilder an der THW Bundesschule in Hoya führte durch den gemeinsamen Ausbildungsdienst. Ziel war es, mit den vorhandenen Mitteln die auf dem Gerätewagen verlastet sind zu arbeiten, erklärte Hupe. Mit Luft aus den Sauerstoffflaschen wurden Luftkissen, sogenannten Luftheber, Stück für Stück aufgebläht. Die zwei Wehren arbeiteten Hand in Hand. Die Eystruper unterfütterten den gewonnenen Raum mit Europalletten und die Bücker mit Rüsthölzern. So gelang es den Einsatzkräften innerhalb von 90 Minuten den schweren Kesselwagen aufzurichten. In dieser Zeit erklärte Hupe das Vorgehen und stand beratend mit Tipps zur Seite.

 

In der Samtgemeinde Grafschaft Hoya sind zwei Gerätewagen stationiert. Sowohl der Bücker Gerätewagen, als auch der Eystruper rücken zu jeglichen technischen Hilfeleistungseinsätzen innerhalb des Zuständigkeitsbereiches aus. Nicht nur Ölspuren und Unwetterschäden erfordern den Einsatz dieser Fahrzeuge sondern auch Verkehrsunfälle, bei denen die Unfallopfer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und eingeschlossen sind. Bei einem Einsatzszenario welches sich den Einsatzkräften auf dem THW Gelände bot, würden die Kräfte bei einem umfangreichen Realeinsatz unter anderem Hilfe vom Fachzug Rüst/Rettung der Kreisfeuerwehr Nienburg, sowie dem THW erhalten. In den zwei Ortswehren mit Gerätewagen wird zusätzlich zum Ausbildungsdienst „Brandbekämpfung“ auch die „Technische Hilfeleistung“ intensiv ausgebildet.

 

Text: T. Becker, FPS Grafschaft Hoya

Fotos: FF Bücken


09/09 2015:
Urkunden für Feuerwehrchefs


 

Ernennungs- und Entlassungsurkunden für Ehrenbeamte

 

Im Hoyaer Rathaus erhielten jetzt insgesamt sechs Ortsbrandmeister und stellvertretende Ortsbrandmeister ihre Ernennungsurkunden als Ehrenbeamte.

Des Weiteren nahmen zwei Feuerwehrleute ihre Entlassungsurkunden entgegen.

In der kleinen Feierstunden wurde der Wienberger Feuerwehrchef Holger Homfeld für weitere sechs Jahre als Ortsbrandmeister ernannt.

Als stellvertretende Ortsbrandmeister wurden unter Berufung in das Ehrenbeamtenverhältnis ernannt: Jens Bergholz, Ortsfeuerwehr Eitzendorf und Nils Hogrefe für die Ortsfeuerwehr Warpe-Windhorst. Für Mehringen Hans-Christian Stark und für die Ortsfeuerwehr Wienbergen erhielt Fred Mohrmann seine sechsjährige Verlängerung. Ebenfalls weitere sechs Jahre wird Jürgen Schwecke der Ortsfeuerwehr Hilgermissen als stellvertretenden Ortsbrandmeister erhalten bleiben.

Aus dem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen wurden die ehemaligen stellvertretenden Ortsbrandmeister aus Eitzendorf, Matthias Stelter und aus der Ortsfeuerwehr Mehringen Jochen Nitschke.

 

A. Steuer, FPS


 

 


17/05 2015:
Die Gastgeber holen sich den Pott


 

Samtgemeinde-Feuerwehr-Wettbewerbe in Gandesbergen

Der Gastgeber war nicht zu bremsen: Bei den Samtgemeindefeuerwehr-Wettbewerben holten sich die Gandesberger Teams an beiden Tagen jeweils den Siegerpokal.

Bei den Leistungswettbewerben am Sonnabend standen somit auf dem Siegertreppchen: Gandesbergen (417,21 Punkte), auf Platz zwei Wienbergen (407,95 Punkte) und den dritten Platz sicherte sich die Feuerwehr Hämelhausen ( 407,39 Punkte).

Als Gast beteiligte sich die Feuerwehr Barme, ohne Wertung, an den Wettbewerben. Sie wurden jedoch trotzdem von der Schiedsrichtertruppe um Ludwig Lettmann bewertet und erreichten stattliche 410,71 Punkte.

Als am Sonntag die Alterskameraden der Samtgemeinde Grafschaft Hoya antraten, sollte auch hier das Gandesberger Team letztlich den Sieg einfahren. Sie setzten sich bei den 18 Gruppen mit 451,97 Punkten. Dicht auf den Fersen der Gandesbergern folgten auf Platz zwei die Gruppe aus Eystrup mit 448,90 Punkten. Den dritten Platz holten sich die Kameraden aus Rohrsen (447,45 Punkte). Jörg Kleine und sein Schiedsrichterteam aus Samtgemeinde Marklohe sorgte am Sonntag für einen fairen Ablauf.

Als gastgebender Ortsbrandmeister freute sich Carsten Lehmeier nicht nur über die gute Beteiligung und viele Gäste aus Politik, Feuerwehr und Verwaltung, sondern natürlich auch über die starke Leistung seiner Feuerwehr. Des Weiteren schickt Lehmeier ein ganz großes „Dankeschön!“ an die vielen helfenden Hände aus dem Dorf: „Das war klasse!“

 

Text: A. Steuer (FPS)

Bilder: T. Becker (FPS)

 

 


Bildergalerie






















 

 



05/12 2014:
Kürzungen im Jahreshaushalt: Neue Feuerwehrfahrzeuge auf Eis gelegt

 

Samtgemeindefeuerwehr zieht Bilanz/Ehrungen & Beförderungen/Kritische Aussprache




Stellvertretender Samtgemeindebürgermeister Wilfried Imgarten, Gemeindebrandmeister Carsten Meyer, Peter Preikschat, Georg Bühmann, Fritz Meyer, Heiko Stührmann, Marc Kottner, stellvertretender Kreisbrandmeister Volker Brinkmann und Wilfried Gütz


Warpe – Ein insgesamt ruhiges Jahr war es im Vergleich zum Vorjahr für die 18 Feuerwehren in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya. Rund 97 Einsätze forderten seit Jahresbeginn die ehrenamtlichen Kräfte bei 51 Hilfeleistungs- und 22 Brandeinsätzen. Die Zahl der Vorsorge und Fehlalarme beläuft sich auf 24 Alarmierungen. Im Großen und Ganzen blieben die 646 Einsatzkräfte, davon 171 Atemschutzgeräteträger von schwerwiegenden Einsätzen verschont, so Gemeindebrandmeister Carsten Meyer.

 

Kritische Worte hingegen richtete Carsten Meyer an die Vorsitzenden des Samtgemeinderates. Auslöser war die Diskussion über die bereits in den Haushaltsplan aufgenommene Neubeschaffung von fünf Einsatzfahrzeugen. Hinsichtlich der Umstellung auf Euro 6 Norm sollten die Fahrzeuge bis Ende 2016 in den Gerätehäusern stehen. Die vorzeitige Investition erspare wesentlich höhere Ausgaben als nach 2016, argumentierte die Feuerwehrführung. Entwürfe über die Fahrzeugplanungen lagen seitens der Feuerwehr bereits vor. Kurz vor der letzten Feuerschutzausschusssitzung dann jedoch die Wende. Man habe sicherlich Verständnis für Einsparungen im Haushalt, aber die späte und kurzfristige Ablehnung sei enttäuschend, so Meyer weiter. Die Samtgemeinde sprach sich vorerst gegen die Neubeschaffung der Fahrzeuge für die Feuerwehren Bücken, Eystrup und Wienbergen aus. Das Tanklöschfahrzeug für Die Ortsfeuerwehr Hoya und das Tragkraftspritzenfahrzeuges für die Feuerwehr Helzendorf-Nordholz sei jedoch beschlossen.

 

Wilfried Imgarten nahm als stellvertretender Samtgemeindebürgermeister Stellung und sagte: „Die Kritik sei durchaus berechtig“. Angesichts des Brandschutzbedarfsplans sei es ein „schwieriges Fahrwasser“ indem man sich derzeit befinde. Die Samtgemeinde ist sich dennoch als Träger bewusst eine leistungsfähige Feuerwehr zu stellen. Man sei sehr besorgt, dass Vertrauen und die stets gute Zusammenarbeit schnell wiederherzustellen, sagte Imgarten der sich abschließend im Namen der Samtgemeinde für die Arbeit der Feuerwehren bedankte.

 

Zufriedenstellender hingegen waren die Berichte der einzelnen Funktionsträger. Gemeindejugendfeuerwehrwart Andreas Ohling berichtete von der hervorragenden Nachwuchsarbeit. Sehr gut angenommen werden mit insgesamt 68 Kindern und 22 Betreuen die zwei Kinderfeuerwehren in Bücken und Eystrup. Mit 85 Jungen und Mädchen, sowie 32 Betreuern finden auch die Jugendfeuerwehren großen Andrang. Im Jahr gab es mehrere Übertritte von der JF in den aktiven Einsatzdienst zu verzeichnen, sagte Ohling.  Stellvertretender Gemeindebrandmeister Wilfried Gütz berichtete von den Lehrgängen und Fortbildungen. Die NABK in Celle besuchten 42 Mitglieder, die FTZ in Nienburg 56 Mitglieder. Die zwei Einsatzleitungen Ort (ELO) der Samtgemeinde wurden sieben Mal alarmiert, ausbaufähig sei jedoch noch die Umsetzung der Alarm- und Ausrückordnung in der Leitstelle Stadthagen, sagte Marc Kottner als Leiter der ELO.

 

Neben den Jahresberichten stand für Heiko Stührmann und Marc Kottner aus Bücken die Beförderung zum Löschmeister an. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde darüber hinaus der Gemeindebrandmeister Carsten Meyer geehrt. Schon früh begeisterte er sich durch seinem Vater Fritz Meyer für die Feuerwehrarbeit. Fritz Meyer wurde nach 14-jähriger Tätigkeit als Vorsitzender Alterskameradschaft aus dem Samtgemeindekommando verabschiedet. Peter Preikschat galt ebenfalls ein großer Dank für sein jahrelanges Engagement als Samtgemeindefunkwart.

 

Volker Brinkmann, stellvertretender Kreisbrandmeister berichtete von den Geschehnissen auf Kreisebene. Viel Zeit wurde auf Kreisebene in die Ausbildung investiert. Somit nahmen auch Feuerwehren aus der Samtgemeinde Grafschaft Hoya an der zweitägigen Bereitschaftsübung in Celle – Scheuen teil.  Als Zukunftsträger der Feuerwehr bezeichnete Brinkmann die Kinder- und Jugendfeuerwehren, die auch Kreisweit großen Zuspruch erhalten. Nachwuchs auf den die Feuerwehen langfristig angewiesen sind.

 

Text & Foto: T. Becker / FPS Grafschaft Hoya


 

25/10 2014:
Mit Selbstverständlichkeit in den Feuerwehrdienst

13 junge Nachwuchskräfte bestehen Truppmann-1 Ausbildung



Die erfolgreichen Absolventen des Truppmann-1-Lehrgangs mit ihren Ausbildern.

Hoya - Den Grundstein ihrer Feuerwehrlaufbahn legten kürzlich 13 junge Feuerwehrnachwuchskräfte mit der Abschlussprüfung des Truppmann-1-Lehrgangs. Seit dem 9. September 2014 beschäftigten sich die Lehrgangsteilnehmer mit ihrem Ausbilderteam um Ausbildungsleiter Jan Schumacher mit den theoretischen und praktischen Lehrgangsthemen.

 

Im  theoretischen Unterricht ging es um  die Unfallverhütung, Gefahren an der Einsatzstelle, die Gruppe im Löscheinsatz, Technische Hilfeleistung und Fahrzeug- und Gerätekunde. Die praktischen Übungsinhalte befassten sich  mit dem Abseilen von Personen, dem Löschangriff, sowie das Anlegen von Knoten und Stichen.

 

All dies erlernte  Wissen, galt es nun vor dem Prüfer und  Kreisausbildungsleiter  Alwin Willenborg unter Beweis zu stellen. Willenborg und Schumacher zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden. Der zweiten Teil der Grundausbildung,  der Truppmann-2- Lehrgang wird nun in den jeweiligen Ortsfeuerwehren bei den jeweiligen Diensten weitergeführt und intensiviert.

 

Sehr erfreulich ist es, dass mehrere Mitglieder aus den Jugendfeuerwehren es als eine Selbstverständlichkeit ansehen, von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst überzugehen. Alle Prüfungsteilnehmer sind motiviert und bestrebt  sich ehrenamtlich für das Wohlergehen ihrer Mitmenschen und die Bevölkerung einzusetzen. Angesichts des demografischen Wandels sind die Feuerwehren auf neue Mitglieder angewiesen um auch langfristig in der Zukunft das Ehrenamt "retten, löschen, bergen, schützen" sicherzustellen.

 

Die Absolventen aus den Wehren:

Marc Biermann, Oyle

Timo Boswyk, Oyle

Lisa Dunekacke, Bücken

Oliver Hasenbeck, Helzendorf

Niclaas Hilbert, Schweringen

Kristin Klußmeyer, Hassel

Adrian Kuhlenkamp, Bücken

Nicole Rippe, Helzendorf

Claudia Sasse, Wietzen

Alexander Stein, Heesen

Dean Süßenbach, Helzendorf

Ehler Uhlenbruch, Bücken

Ann-Kathrin Werner, Hoyerhagen

 

Text: T. Becker / FPS Grafschaft Hoya

Foto: Schumacher / FF Bücken


 

 


20/09 2014:
Gandesbergen sichert sich den Wiechmannpokal

 

Alterswettbewerbe zum 80 – jährigen Bestehen der Feuerwehr Duddenhausen




Die Sieger der Wettbewerbe – die Wettbewerbsgruppe der Feuerwehr Gandesbergen

Duddenhausen – Anlässlich ihres 80 – jährigen Bestehens, richtete die Feuerwehr Duddenhausen am Sonnabend die Alterswettbewerbe der Samtgemeinde Grafschaft Hoya um den „Wiechmann Wanderpokal“ aus.

 

Ortsbrandmeister Boris Harries und sein Stellvertreter Dietrich Bartels begrüßten die 15 teilnehmenden Wehren auf dem Wettbewerbsplatz am Dorfgemeinschaftshaus. Als gastgebende Wehr eröffneten die Duddenhäuser die Wettbewerbe. Eine möglichst geringe Fehlerquote, einen hohen Altersdurchschnitt und Schnelligkeit beim Verlegen der Schlauchleitungen waren die entscheidenden Kriterien.

 

Mit insgesamt 452,61 Punkten erreichte die Wettbewerbsgruppe aus Gandesbergen den ersten Platz und sicherte sich den neuen „Wiechmann-Wanderpokal“. Bereits im vergangenen Jahr gewann die Gruppe die Alterswettbewerbe und durfte den Pokal in ihren Eigentum übernehmen. Den zweiten Platz erreichte die Wettbewerbsgruppe Wienbergen mit 445,12 Punkten, gefolgt von Duddenhausen auf Platz drei mit 442,31 Punkten.

 

Gemeindebrandmeister Carsten Meyer gratulierte den Wehren zu ihrem Erfolg und lobte den reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe. „Retten, Löschen, Bergen, Schützen, das sind die Aufgaben der Feuerwehr die euch auszeichnen“, so Bernd Meyer Vorsitzender des Feuerschutzausschusses. Er gratulierte den Wettbewerbsgruppen ebenfalls zum Erfolg, sowie der Ortsfeuerwehr Duddenhausen zu ihrem 80 – jährigem Bestehen. Das Führungsduo der Feuerwehr Duddenhausen bedankte sich bei den zahlreichen Helfern die zu der Durchführung der Wettbewerbe beigetragen haben. Auch die Kinder- und Jugendfeuerwehr aus Bücken & Umgebung hat zum Gelingen beigetragen. „Besonders bedanken möchten wir uns jedoch bei den Damen für die Kuchen- und Tortenspende.“, so Harries und Bartels abschließend.

 

Die Platzierungen im Überblick:

1. Gandesbergen (452,61)

2. Wienbergen (445,12)

3. Duddenhausen (442,31)

4. Bücken (441,78)

5. Wechold (439,53)

6. Helzendorf / Nordholz (439,03)

7. Eystrup (438,83)

8. Hassel (438,65)

9. Hämelhausen (436,87)

10. Hilgermissen / Ubbendorf (434,49)

11. Schierholz / Heesen (430,31)

12. Mehringen (428,31)

13. Hoya (422,19)

14. Schweringen (421,70)

15. Hoyerhagen (420,06)

 

Text & Foto: T. Becker / FPS Grafschaft Hoya

 


 


31/05 2014:
Samtgemeinde Feuerwehr Wettbewerbe 2014


 

 

(Hier geht es zur Bildergalerie...)

 

Perfekte Bedingungen für einen Wettkampftag

 

In Helzendorf-Nordholz standen am Samstag die diesjährigen Samtgemeinde-Feuerwehrwettkämpfe an. Bei absolutem Kaiserwetter, mit viel Sonnenschein, begrüßte Ortsbrandmeister Bernd Hillmann alle 18 Wehren der Samtgemeinde.

Dank tatkräftiger Unterstützung durch die Warper Kameraden, des Feuerwehr-Versorgungszugs der Kreisfeuerwehr, der Jugend- und Kinderfeuerwehr organisierten die Feuerwehrleute aus Helzendorf-Nordholz einen rundum gelungenen Wettkampftag. So fanden die angereisten Feuerwehren optimale Bedingungen am Dorfgemeinschaftshaus vor.

Das Fachpublikum und mitgereiste Fans sowie zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung sahen im Tagesverlauf spannende Wettkämpfe, die unter den wachsamen Augen einer erfahrenen Schiedsrichtermannschaft abliefen.

Auch für eine ausreichende Kaffeepause war, neben anderen Angeboten zur Stärkung, bestens gesorgt. Dafür hatten sich zahlreiche Kuchenspender engagiert.

Nach dem Abschluss der Wettkämpfe, bei denen ein standarisierter Löschangriff möglichst fehlerfrei absolviert werden musste, stand mit den Ehrungen der Tageshöhepunkt auf dem Programm. Immerhin qualifizierten sich durch die Platzierungen dieses Wettbewerbs die ersten zwölf Wettkampfgruppen für die Teilnahme bei den Kreiswettkämpfen.

Bevor jedoch die Preise an die teilnehmenden Gruppen verteilte wurden, erhielten vierzig aktive Feuerwehrleute noch die sogenannte Hochwassermedaille des Landes Niedersachsen.  Damit wurden sie für ihren Einsatz beim letztjährigen Jahrhunderthochwasser geehrt.

Mit einigen kurzen Reden dankten Gäste aus Feuerwehr und Politik den Feuerwehren für ihren Einsatz. Darüber hinaus fanden sie auch lobende Worte für die Ausrichtung und Durchführung der diesjährigen Samtgemeinde-Feuerwehr-Wettbewerbe.

Bei der Siegerehrung war dann die Freude groß, als feststand, dass die Wienberger Wettkampfgruppe den ersten Platz für sich entscheiden konnten. Aus den Händen von Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer nahm Gruppenführerin Caroline Lohmann den Gemeindepokal entgegen.

Platz zwei ging an die Ortsfeuerwehr Gandesbergen und über einen dritten Platz freute sich die Wettkampfgruppe aus Eystrup.

Alle drei Erstplatzierten erhielten zusätzlich zu ihren Auszeichnungen jeweils einen Grill und die dazugehörige Kohle. Beides spendete Firma Thies und Co aus Hoya.

Im Anschluss an die Siegerehrung ließen die Feuerwehren den Wettkampftag in geselliger Runde ausklingen.

 

Hier die Ergebnisse:

  1. Wienbergen 407,72 Pkt.
  2. Gandesbergen 398,72 Pkt.
  3. Eystrup 394,39 Pkt.
  4. Helzendorf-Nordholz 391,44 Pkt.
  5. Hilgermissen-Ubbendorf 389,11 Pkt.
  6. Schierholz-Heesen 387,77 Pkt.
  7. Mehringen 385,20 Pkt.
  8. Hämelhausen 382,22 Pkt.
  9. Wechold 373,00 Pkt.
  10. Hoyerhagen 368,60 Pkt.
  11. Bücken 366,48 Pkt.
  12. Duddenhausen 362,34 Pkt.
  13. Hassel 360,34 Pkt.
  14. Magelsen 350,34 Pkt.
  15. Warpe 343,76 Pkt.
  16. Hoya 330,58 Pkt.
  17. Schweringen 315,76 Pkt.
  18. Eitzendorf 315,63 Pkt.

Punktestand laut Liste vom 31.Mai 2014, 17.45 Uhr.

 

Text & Fotos: A. Steuer (FPS)



27/01 2014:
Samtgemeinde händigt Ernennungsurkunden an Brandmeister aus

 

Samtgemeindebürgermeister spricht Dank aus / Wilhelm Schumacher seit 30 Jahren Ortsbrandmeister



Georg Bühmann, Wilfried Gütz, Carsten Meyer, Hans Glander, Relef Blome, Wilhelm Schumacher, Bernd Pfeiffer, Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer und Ordnungsamtsleiter Uwe Back


Hoya - Vier Brandmeister bekamen am Montagabend in einer kleinen Feierstunde im Rathaus Hoya, ihre Ernennungsurkunde durch Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer überreicht. Den Ernennungsbeschluss hat der Samtgemeinderat am 16 Dezember 2013 in seiner Sitzung gefasst.

 

Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer blickte in seiner Ansprache auf die Dienstjahre der vier Brandmeister zurück und sprach seinen Dank für die langjährige Ausübung der Führungsämter aus. Auf 30 Jahre und so gesehen fünf Amtsperioden von sech Jahren kann Wilhelm Schumacher, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Bücken zurückblicken. Obwohl Schumachers Amtszeit aus Altersgründen in drei Jahren, am 31.12.2016 endet, ist er trotzdem nach dem Wortlaut des Gesetzes für die Dauer von sechs Jahren in das Ehrenbeamtenverhältnis zu berufen. Wilhelm Schumacher ist mit 30 Jahren Dienstältester Ortsbrandmeister in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya. Seit 1989 ist Hans Glander im Ehrenbeamtenverhältnis als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Schierholz-Heesen tätig. Somit ist Glander mit 24 Jahren der zweitdienstälteste Ortsbrandmeister in der Gemeinde. Unterstütz wird Hans Glander seit 2006 durch Relef Blome als stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Schierholz-Heesen. Die Ernennungsurkunde für weitere sechs Jahre wurde ihm überreicht. Als stellvertretender Ortsbrandmeister begann Bernd Pfeiffer 1998 seine Führungslaufbahn in der Feuerwehr Mehringen. Bis ins Jahr 2007 führte Pfeiffer dieses Amt aus und wurde im gleichen Jahr auf der Jahreshauptversammlung  zum Ortsbrandmeister gewählt. Auch im vergangenen Jahr wurde er durch seine Mehringer Feuerwehrmitglieder  für weitere sechs Jahre in dieses Amt bestätigt. Ein Diensteid  der entfiel, da die Brandmeister bereits bei ihrem Eintritt in das Ehrenbeamtenverhältnis diesen geleistet haben. Der Diensteid besteht weiterhin und bindet fortlaufend an die nächste Amtsperiode. Neben Gemeindebrandmeister Carsten Meyer waren seinen zwei Stellvertreter Georg Bühmann und Wilfried Gütz, wie auch Ordnungsamtsleiter Uwe Back und die zuständige Sachbearbeiterin für den Bereich Feuerwehr, Marlis Rehmstedt der Feierstunde gegenwertig. Für die weitere Amtsperiode beglückwünschte Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer die langjährigen Führungskräfte und wünschte ihnen in dieser weiterhin ein gutes Gelingen.

 

Text & Foto: T. Becker, FPS Grafschaft Hoya


 

 


06/12 2013:
Das Jahr der Feuerwehren in der Samtgemeinde

Jahresbilanz: 126 Einsätze seit Jahresbeginn / Malnati & Röpe verabschiedet




Carsten Meyer, Wilfried Gütz, Thomas Malnati, Christian Wilden, Dietfried Röpe, Timo Brauer, Georg Bühmann und Wilfried Imgarten (v.l.)


Samtgemeinde -  Ein Jahr der Feuerwehr in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya neigt sich dem Ende. Aus diesem Grund traf sich das Feuerwehr Samtgemeindekommando, plus Funktionär  zu ihrer Abschlusssitzung im DGH Hassel

 

Gemeindebrandmeister Carsten Meyer blickte in seinem Bericht zurück auf das noch laufende Jahr. Es gab zahlreiche Höhepunkte. Bereits der Weserfrühling in Hoya ließ erahnen, dass sich in diesem Jahr, fast alles um die Feuerwehren in der Samtgemeinde dreht. Grund war das 125-jährige Bestehen der Feuerwehr Hoya. Der Bevölkerung wurde somit ein umfangreicher Einblick in die Arbeit der Feuerwehr gewährt. Meyer lobte an dieser Stelle den Zusammenhalt aller Wehren in der Samtgemeinde, welche zum professionellen Gelingen beigetragen haben. Nach intensiver Vorbereitung konnte zudem im September die zweite Kinderfeuerwehr „Lösch-Kids Eystrup & Umgebung“ gegründet werden. Sie bietet nun auch Kindern ab sechs Jahren im Bereich der östlichen Weserseite die Möglichkeit, bei der Feuerwehr dabei zu sein. Ein weiteres Ereignis war die Verleihung des Conrad Dietrich Magirus Preises in Ulm. Durch den Großbrand bei der Firma Hartje entschied eine Jury, dass die Feuerwehr Hoya sich zur Abstimmung auf den Titel „Feuerwehrteam des Jahres“  qualifizierte. Auch wenn es letzten Endes nicht für eine Auszeichnung reichte, war die Teilnahme an der Gala ein tolles Erlebnis.

 

Die Gesamtmitgliederzahl der Einsatzkräfte in den 18 Ortswehren bezifferte Gemeindebrandmeister Meyer auf 646 Aktive, davon 64 weiblichen Geschlechts. In den drei Jugendfeuerwehren verrichten insgesamt 88 Jugendliche ihren Dienst.

 

Die stellvertretenden Gemeindebrandmeister Georg Bühmann und Wilfried Gütz gingen auf die Einsatzzahlen, Lehrgangsbesuche und Anschaffungen ein. Bühmann berichtete trotz fast identischer Einsatzzahlen von einem eher ruhigeren Jahr. In der Summe rückten die Feuerwehren 126-mal zu Einsätzen aus. Auch in diesem Jahr überwogen mit 80 Einsätzen jegliche Arten von Technischen Hilfeleistungen. Gerade die Unwetter sorgten für Wasser- und Sturmschäden. Die Zahlen der Brand- und Vorsorgealarme (Brandmeldeanlagenalarm) sind jeweils mit 23 Alarmen gleich hoch.

 

Wilfried Gütz berichtete über die Teilnahme an Lehrgängen an den Feuerwehrschulen in Celle & Loy, sowie an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Nienburg. Führungslehrgänge und Fortbildungen wurden von den motivierten Einsatzkräften besucht. Gütz berichtete weiter über die getätigten Fahrzeugbeschaffungen. Somit wurden 2013 zwei neue Fahrzeuge ersatzbeschafft, da die alten Fahrzeuge nach jahrzehntelangem Einsatz ausgedient haben. Offiziell wurde ein Löschgruppenfahrzeug(LF10/6) an die Feuerwehr Hassel und ein Gerätewagen Logistik (GW-L2) an die Feuerwehr Hoya übergeben. Die Ortsfeuerwehr Helzendorf wird im neuen Jahr ihr Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-Doka) erhalten. Auch in den nächsten vier Jahren hat der Gemeinderat die Weichen zur Ersatzbeschaffung von fünf Fahrzeugen zugestimmt. Die Gemeinde und Feuerwehr sind sich einig, dass alle Anschaffungen notwendig sein um eine leistungsfähige Feuerwehr zu stellen. Im Haushaltsplan sind somit drei Tanklöschfahrzeuge (TLF)  für die Feuerwehren Eystrup, Hoya und Wienbergen, sowie ein Löschgruppenfahrzeug (LF) für die Ortswehr Bücken und ein Mannschaftstransportwagen (MTW) für Hoya vorgesehen. Carsten Meyer dankte dem stellv. Gemeindebürgermeister Wilfried Imgarten an dieser Stelle für die enge Zusammenarbeit. Imgarten lobte die Arbeit der Feuerwehr als Institution der Gemeinde. Man sei sich den Pflichten bewusst, die Feuerwehren in der Gemeinde unter der Berücksichtigung anderer Aspekte zu unterstützen.

 

Carsten Meyer regte zudem die Überlegung zur Anschaffung einer Drehleiter für den Nordkreis an. Bisher sei sowohl in  Liebenau (Südkreis), als auch in Nienburg (Mitte) eine  Drehleiter stationiert. Flächendeckend sei dies langfristig keine Lösung. Die Feuerwehren in der Samtgemeinde Hoya sind  derzeit, auf den Nachbarlandkreis Verden und die Stadt Nienburg angewiesen. Gerade die zum Teil angesiedelten Industriegroßbetriebe und Pflege-/Wohnheime sind potentielle Einrichtungen bei denen der schnelle Einsatz eines Hubrettungsfahrzeuges gewährleistet sein sollte, was vergangene Einsätze zeigten. Eine Bedarf über den auch in der Kreispolitik einmal nachgedacht werden sollte, so Meyer abschließend.

 

Die Berichte der einzelnen Funktionär fielen positiv aus. So berichtete Brandschutzerziehungsbeauftragte Silke Gütz von rund 700 geschulten Kindern und Jugendlichen in den Kindergärten und Schulen und die im Laufe des Jahres ernannten Samtgemeindeatemschutzwarte Timo Brauer und Christian Wilden von 162 leistungsfähigen Atemschutzgeräteträgern, die sich ständig aus- und weiterbilden.

 

Verabschiedet aus dem Samtgemeindekommando wurde zum einen Thomas Malnati als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Duddenhausen und Dietfried Röpe als Atemschutzgerätewart. Meyer dankte für deren Engagement im Ehrenamt.

 

Text & Foto: Timo Becker, FPS Grafschaft Hoya


 


13/11 2013:
Wird die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Grafschaft Hoya Feuerwehr des Jahres 2013 in Deutschland?

Samtgemeindebürgermeister Meyer ruft zur Abstimmung für seine Feuerwehr auf

 

Die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Grafschaft Hoya  ist für den Conrad Dietrich Magirus Preis 2013 in der Kategorie „Brandbekämpfung“ nominiert worden. Sie kämpft mit 13 anderen Feuerwehren aus dem gesamten Bundesgebiet um den Titel „Feuerwehrteam des Jahres“ Eine prominent besetze Fachjury hat aus über 100 Bewerbungen für den Conrad Dietrich Magirus Preis die besten Einsätze in jeder der drei Kategorien Brandbekämpfung, Rettungseinsätze  und Soziales Engagement ausgewählt. Die Samtgemeindefeuerwehr hatte sich mit dem Einsatz „Großbrand Hartje in Hoya“ für diesen Wettbewerb beworben und wurde  hiermit zu den besten fünf Feuerwehren in der Kategorie Brandbekämpfung in ganz Deutschland ausgewählt

 

Der Sieger des diesjährigen Wettbewerbs wird nunmehr aus den 14 ausgewählten Feuerwehren  ausschließlich durch ein Online-Voting im Internet, an dem sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen können, bestimmt. Unter www.feuerwehrwelt.de können Sie die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Grafschaft Hoya mit Ihrer Stimme in der Kategorie „Brandbekämpfung“ unterstützen.  Erstmals wurde der Conrad Dietrich Magirus Preis im letzten Jahr von der IVECO MAGIRUS Brandschutztechnik GmbH ausgerichtet. Die herausragenden Leistungen von Feuerwehrleuten in Deutschland sollen hierdurch stärker in den öffentlichen Fokus rücken.Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer ruft alle Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Grafschaft Hoya und umzu auf, die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Grafschaft mit der Teilnahme an der Abstimmung zu unterstützen Eine Auszeichnung mit dem begehrten Conrad Dietrich Magirus Preis wäre ein großer Erfolg für die hiesige Feuerwehr und würde sicherlich auch sehr zur weiteren Motivation beitragen. Er erinnert in diesem Zusammenhang noch einmal an den hervorragenden Feuerwehreinsatz beim Großbrand Hartje im Oktober 2012, bei dem ca. 450 freiwillige ehrenamtliche Feuerwehrkräfte auch über den Landkreis Nienburg/Weser hinaus, hervorragende Arbeit geleistet haben.

 

Die Abstimmung ist bis spätestens zum 20. November 2013 möglich. Wichtig bei der Abstimmung ist, dass in allen drei Kategorien eine Stimme abgegeben wird, da ansonsten die Online-Stimme nicht gezählt wird.

Gemeindebrandmeister Carsten Meyer und Hoyas Ortsbrandmeister Wilfried Gütz rufen ebenfalls alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Abstimmung zu beteiligen und für die Samtgemeindefeuerwehr Grafschaft Hoya zu stimmen. Nach ihren Worten liegt es jetzt ausschließlich an der Unterstützung  unserer Bevölkerung, um die Chance zu haben, den Conrad Dietrich Magirus Preis 2013 für den hiesigen Bereich zu gewinnen.

 

 



18/10 2013:
Truppmann – 2 – Ausbildung mit Bravour bestanden



17 Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter bestanden erfolgreiche ihre Truppmann -2- Prüfung


SAMTGEMEINDE – Die „Feuerwehrgrundausbildung“ endete am Freitag für  17 Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter aus der Samtgemeinde Grafschaft Hoya.  Sie legten erfolgreich  im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses Bücken ihre Truppmann-2- Prüfung ab. Grundvoraussetzung ist die Trupmann-1-Ausbildung welche die Feuerwehrmitglieder bereits 2011 erfolgreich absolvierten.

 

Die Trupmann-2- Prüfung ist der Abschluss der zweijährigen Ausbildung im direkten Anschluss der Trupmann-1- Ausbildung.  In den zwei Jahren wurden die vorgeschriebenen Themengebiete wie unter anderem der Löscheinsatz, die technische Hilfeleistung, Gefahren im Zivilschutz und Fahrzeugkunde bei  Diensten, innerhalb der Ortsfeuerwehren vertieft.  Die Abschlussprüfung setzte sich aus 20 Fragen zusammen, die in Form eines Fragebogens beantwortet werden mussten. Unmittelbar  nach der Prüfung, wurden die Prüfungsbögen durch Alwin Willenborg, Kreisausbildungsleiter für die Truppmannausbildung ausgewertet. Willenborg zeigte sich über das Ergebnis erfreut. Alle 17 Prüflinge, darunter sieben Frauen,  haben die Trupmann-2-Ausbildungen bestanden. Fünf Teilnehmer erreichten volle Punktzahl und somit 100 Prozent. Der Kreisausbildungsleiter appellierte an die Teilnehmer weitere Lehrgänge zu besuchen. Der nächstmögliche Lehrgang ist die einwöchige Truppführerausbildung an den Niedersächsischen Landesfeuerwehrschulen in Celle oder Loy. Ebenfalls erfreut über das Ergebnis, zeigte sich Gemeindebrandmeister Carsten Meyer. Er gratulierte  den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen, dankte für deren Lernbereitschaft und dem ehrenamtlichen Engagement  im freiwilligen Feuerwehrdienst.

 

Die Absolventen:

Nicola Thies, Ole Uhlenbruch (FF Bücken), Ines Hopmann (FF Eitzendorf), Simon Bockhardt (FF Eystrup), Brian Süßenbach (FF Helzendorf-Nordholz), Astrid Schwecke (FF Hilgermissen) Sebastian Werner (FF Hoyerhagen), Daniel Hatesohl, Sonja Weiß, Dennis Wölke (FF Hoya), Birgit Pfeiffer, Lothar Sterzenbach (FF Mehringen), Hendrik Helms (FF Wechold), Mareike Cordes, Iris Homfeld, Lars Hopmann, Jonas Meyer (FF Wienbergen)

 

 

Text & Foto: Timo Becker, FPS Grafschaft Hoya



09/10 2013:
Feuerwehr und Schnell-Einsatz-Gruppe Hoya der Johanniter üben Zusammenspiel



Übungsnachbesprechung zwischen Feuerwehrkräften und den Rettungskräften der Johanniter der SEG Hoya




Foto: T. Block / SEG Hoya

Bücken –  Um bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen eine schnelle und effiziente Rettung zu gewährleisten, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und dem Rettungsdienst unerlässlich. Die  Mitglieder, der in diesem Jahr gegründeten Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Hoya, der Johanniter Unfallhilfe aus Landesbergen übten deshalb das Zusammenspiel an der Unfallstelle mit der Ortsfeuerwehr Bücken.

 

Dabei ging es nicht um den medizinischen Aspekt, sondern um die Raumordnung  an der Einsatzstelle. Die Raumordnung beinhaltet die Aufstellung der Einsatzfahrzeuge an der Unfallstelle, wie auch die Sicherung dieser. Nachdem die Mitglieder der SEG bereits Tage zuvor theoretisch über die Grundlagen informiert wurden, galt es im praktischen Ausbildungsdienst diese umzusetzen.  Bückens Ortsbrandmeister Wilhelm Schumacher konfrontierte die Bücker Feuerwehrkräfte, sowie die Rettungskräfte der SEG mit drei verschiedenen Einsatzszenarien. Dabei wurde ein PKW Unfall in einem Kreuzungsbereich, in einer schmalen Seitenstraße und auf einer üblichen Verkehrsstraße simuliert. So war unter Anderem sowohl der Rettungswagen, als auch der Gerätewagen Technische Hilfeleistung als erstes eintreffendes Fahrzeug an der Übungslage. Wie im Realeinsatz errichteten die Feuerwehrkräfte eine Ablage für den bevorstehenden hydraulischen Einsatz der Rettungsgeräte. Das Rettungsteam der Johanniter  errichtete ebenfalls in unmittelbarer Nähe des  Unfallwagens eine Ablagefläche.  Dieses kann jedoch nur geschehen, wenn das ersteintreffende Fahrzeug eine grundsätzliche  Raumordnung herstellt, die einerseits genug Arbeitsraum ermöglicht und gleichzeitig  ein ungehindertes  An- und Abrücken weiterer Einsatzfahrzeuge ermöglicht.  Somit muss im direkten Bereich Platz für vier Fahrzeuge sein: den Rettungswagen, eine Notarzteinsatzfahrzeug, einen Gerätewagen, sowie zur Brandvorbeugung ein weiteres  Feuerwehrfahrzeug. Bei Einsätzen mit mehreren verletzten Personen muss all dieses beachtet werden, verdeutlichte Schumacher.

 

Nach jeder Übungslage fand eine kurze Nachbesprechung statt, in der die wechselnden Einsatzleiter aus dem Bereich Rettungsdienst und Technischen Hilfeleistung den Ablauf reflektierten.   Sowohl für die Feuerwehrkräfte, als auch für die Mitglieder der SEG  waren dies neue praktische Erfahrungswerte, die bei einem echten Verkehrsunfall zu einer noch schnellere und effizientere Rettung des Unfallopfers beitragen sollen.

 

Bei der SEG handelt es sich um eine Bereitschaft, die den Regelrettungsdienst im Nordkreis bei zeitgleich mehreren Einsätzen unterstützt. Die  Mitglieder agieren wie bei der Freiwilligen Feuerwehr rein ehrenamtlich und werden darüber hinaus  bei größeren Feuerwehreinsätzen als Bereitstellung mit alarmiert.

Text & Foto: Timo Becker, FPS Grafschaft Hoya


 

 


12/08 2013:
Austritt von Schwefelsäure in Lagerhalle / Gefahrgutausbildung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umweltschutz



Unter Chemikalienschutzanzügen begaben sich die Einsatzkräfte ins Innere der Halle

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Hoya - Eine gemeinsame Gefahrgutübung der Kreisfeuerwehr Umweltbereitschaft arbeiteten am Montagabend um kurz nach Sieben der erste Zug Nord, sowie der vierte Zug (Geräteeinheit des ABC Zug LK Nienburg / Weser) ab. Der erste Zug, der sich aus den Feuerwehren Bücken, Hassel, Helzendorf, Hoya und Schweringen zusammensetzt, fand sich zunächst auf dem Famila Parkplatz in Hoya ein.

 

Von hier aus setzte sich der Zug in Richtung Von-dem-Bussche- Straße in Bewegung. Ausgangspunkt der Übungslage war ein unklarer Gefahrstoffaustritt in einer Lagerhalle der Kartonagenfabrik Smurfit Kappa. Nach strengen Schutzmaßnahmen begaben sich die Atemschutzgeräteträger in spezielle Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA um die Schadenstelle zu erkunden. Die weiteren Einsatzkräfte errichteten einen kompletten Dekontaminierungsbereich, um die im Gefahrenbereich eingesetzten Einsatzkräfte und –mittel zu reinigen.  Die Erstellung eines Bereitstellungsraumes, mit einsatzrelevanten Arbeitsmaterialien, gehörte ebenfalls dazu. Nachdem der Gefahrstoff als Rauchende Schwefelsäure ermittelt wurde, begaben sich weitere Trupps mit Spezialgeräten zum umpumpen der Flüssigkeit in den Gefahrenbereich.

 

Nach zwei Stunden war der Übungseinsatz dann vollständig abgearbeitet. In der Nachbesprechung zeigten sich der Kreisbereitschaftsführer Thomas Cornelsen, sowie Zugführer Jan Schumacher äußerst zufrieden. In Zusammenarbeit hatten beide die Übungslage ausgearbeitet um das  Personal der Züge weiter im Bereich "Gefährliche Stoffe" auszubilden. Messstrategien, Einsatzdokumentation, aber auch die Einhaltung der umfangreichen Schutzmaßnahmen waren wichtige Übungsaspekte, die die 55 teilnehmenden Mitglieder erfolgreich umsetzten. Ein Dank galt abschließend dem Unternehmen für die Bereitstellung der Halle als Übungsobjekt.

 

Text & Foto: Timo Becker, FPS Grafschaft Hoya


 

 


24/06 2013:
Neue Ortsbrandmeister ernannt

 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erfolgte im Rathaus die offizielle Übergabe der Ernennungsurkunden für vier Ortsbrandmeister. Darüber hinaus beendeten zwei Feuerwehrleute ihr Ehrenbeamtenverhältnis als Ortsbrandmeister und es wurde eine kommissarische Beauftragung ausgesprochen. Aus den Händen von Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer erhielten die Ernennungsurkunde: Klaus Staroske und sein Stellvertreter Sven Hoppe für die Ortsfeuerwehr Hassel und Lutz Wülbern für Warpe. Die drei starten nun in einer weitere Amtszeit. Carsten Borstelmann aus Hoyerhagen wurde als neuer Ortsbrandmeister vereidigt. Christian Fricke schied aus seinem Amt als Warpes stellvertretenden Ortsbrandmeister aus, da er nach Drakenburg gezogen ist. Für ihn wurde Nils Hogrefe kommissarisch mit dem Amt beauftragt.

Jens Thiermann aus Hoyerhagen, der aus beruflichen Gründen sein Amt als Ortsbrandmeister aufgab, erhielt eine Entlassungsurkunde über die Beendigung seines Dienstverhältnisses. In einer kurzen Ansprache würdigte Detlef Meyer die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute.

„Es ist immer wieder gut zu sehen, dass sich Menschen dieser hohen Verantwortung stellen“.

 

Text & Foto: A. Steuer

 

 

 





 




02/06 2013:
Gelungenes Wettkampfwochenende

 

Ein feuerrotes Wettkampfwochenende liegt hinter der Hoyaer Feuerwehr. Im Rahmen ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten richteten sie die Leistungs- und Alterswettbewerbe aus und viele Zuschauer, unter anderem aus Politik und den Vereinen, waren mit dabei.

Auf der Scheibenwiese trafen sich am Sonnabend 18 Wettkampfgruppen aus der Samtgemeinde Grafschaft Hoya zu den Leistungswettbewerben und am Sonntag 22 Gruppen aus den Landkreisen Nienburg und Diepholz. Bei den Leistungswettbewerben siegte die Gruppe aus Hämelhausen, vor den Wienbergern und der Gandesgerger Gruppe. Die ersten zwölf Feuerwehren qualifizierten sich in Hoya auch für die Kreiswettkämpfe, die in diesem Jahr in Bohnhorst ausgerichtet werden. Der schnellste Schlauchtrupp kam in diesem Jahr aus Hämelhausen. Die Feuerwehr Hoyerhagen verpasste knapp die Qualifikation und erhielt als „Trostpflaster“ ein von der Concordia-Versicherung gespendetes Fass Bier.

Am Sonntag holte sich die Altersgruppe aus Gandesbergen den ersten Platz. Auf Platz zwei kam Eystrup und den dritten Platz landete Kleinenborstel. War es am Sonnabend noch bewölkt, so freuten sich die Teilnehmer und Organisatoren am Sonntag über Sonnenschein. Da es im Vorfeld der Wettkämpfe geregnet hatte, sorgte vorsorglich der THW Ortsverband Hoya mit Fahrzeugplatten für einen festen Stand der Feuerwehrautos und des Maschinisten.

Insgesamt beurteilt Mario Kramer, der mit einem Team der Feuerwehr Hoya die Wettbewerbe auf die Beine stellte, die Veranstaltung als „absolut gelungen“. Einen besonderen Dank spricht er auch den Partnern der Feuerwehrleute aus. „Die Feuerwehr-Frauen haben ein tolles Kuchenbüfett organisiert und auch gleich noch den Service übernommen“, so Cramer. Ein weiterer Dank richtet er auch an alle helfenden Hände, von der Jugendfeuerwehr bis zu den vielen Sponsoren.

 

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Feuerwehr und angehende DRK Rettungsassistenten üben Zusammenspiel am Unfallort

Praktische und theoretische Ausbildung / Schere und Spreizer im Einsatz




Gerade bei Verkerhsunfällen arbeiten Rettungsdienst und Feuerwehren Hand in Hand.

Zu weiteren Bildern der praktischen Ausbildung

 

Bücken - Immer wieder werden die Freiwilligen Feuerwehren und der Rettungsdienst in unserer ländlichen Region zu schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen gerufen. Einsätze bei denen eine reibungslose Zusammenarbeit beider Hilfsorganisationen unerlässlich ist.

 

Fünf auszubildende Rettungsassistenten des Deutschen Roten Kreuz aus den Rettungswachen Hoya, Nienburg und Steyerberg nahmen an einem achtstündigen Ausbildungstag teil. Dieser wurde von Christian Wellmann und Marcus Schierholz vom DRK, sowie Jan Schumacher von der Stützpunktfeuerwehr Bücken gestaltet. Nach dem Besuch einer Biogasanlage "Gut Wiede" , wo die Azubis über chemische Gefahren bei so einer derartigen Anlage informiert wurden, folgte im Schulungsraum des Bücker Gerätehauses der theoretische Teil zum Thema „Zusammenspiel vom Rettungsdienst und der Feuerwehr bei Verkehrsunfällen“. Jan Schumacher, der auch für die Grundausbildung der sogenannten Truppmannausbildung in der Samtgemeinde zuständig ist, erklärte wichtige Aspekte. In den meisten Fällen ist der Rettungsdienst das ersteintreffende Fahrzeug. Der Grundstein für eine reibungslose und schnelle Zusammenarbeit fängt schon bei der Fahrzeugaufstellung an. Zudem schilderte Schumacher den Ablauf  der Rettung von eingeklemmten Personen aus einem verunfallten PKW. Ein Überblick über das „Schwere Gerät“ bekamen die angehenden Rettungsassistenten bei der Besichtigung des Bücker Gerätewagens – Technische Hilfeleistung. Dieses Einsatzfahrzeug ist speziell für derartige Verkehrsunfälle ausgerüstet.

 

Um das zuvor errungene Wissen anzuwenden, stand anschließend der praktische Teil, in Form einer Einsatzübung, an. Das Einsatzszenario sah einen Verkehrsunfall mit zwei eingeschlossenen Personen auf dem Bücker Dorfplatz vor. Die Insassen, ein männlicher Fahrer und sein Sohn im Kindersitz, mimten die für einen Verkehrsunfall typischen Verletzungsmerkmale. Zunächst verschaffte sich die erste Besatzung des Rettungswagens einen Überblick über die möglichen Verletzungen und die Schadenslage. Umgehend wurden ein weiterer Rettungswagen, sowie die Feuerwehr zur Befreiung der Verletzten angefordert. Während sich die Rettungsdienstkräfte um die Patientenbetreuung, sowie die Einleitung  der medizinischen Versorgung kümmerten, verschafften die Kräfte der Feuerwehr nach Stabilisierung des PKW`s einen Zugang in das Fahrzeug. In Absprache zwischen dem Arzt und dem Einsatzleiter der Technischen Hilfeleistung, erfolgte nach Priorität die Rettung der Verletzten. Mit unterschiedlichen hydraulischen Geräten, wie der Rettungsschere, dem Spreizer, aber auch der Pedalschere, wurden die Statisten von den Kräften der Feuerwehr befreit. Eine ständige Kommunikation zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst ist zwingend erforderlich um die Rettung so schnell wie möglich und zudem schonend durchzuführen. Dieses geschieht über ein so genanntes „Spineboard“, welches nach Abtrennung  des kompletten Fahrzeugdaches von hinten unter den sitzenden Patienten geführt wird.

 

Sowohl die Übungsbeobachter seitens des DRK, wie auch die der Feuerwehr zeigten sich in der Nachbesprechung mit dem Ablauf  sehr zufrieden. Im Großen und Ganzen war es für beide Institutionen eine lehrreiche Übungseinheit von denen beide profitieren und weitere Eindrücke sammeln konnten. Die Jugendfeuerwehr Bücken und Umgebung verfolgte ebenfalls gespannt, die Abarbeitung eines solchen Unfallszenario.

 

Text & Foto, Timo Becker, FPS Grafschaft Hoya


 

 


07/12 2012:
„Bis an die körperlichen und psychischen Leistungsgrenzen gegangen“

 

 

Samtgemeindefeuerwehr blickte zurück / 133 Einsätze / Nachwuchskräfte erforderlich




Gemeindebrandmeister Carsten Meyer, Stellvertreter Georg Bühmann, Herbert Wendhausen, Andreas Ohling, Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, Stelv. Gemeindebrandmeister Wilfried Gütz und Kreisbrandmeister Bernd Fischer (v.l.)

Samtgemeinde – Es war ein Jahr in dem die 18 Feuerwehren in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya oft an ihre körperlichen und psychischen Leistungsgrenzen gehen mussten. Dies resümierte Gemeindebrandmeister Carsten Meyer mit seinen zwei Stellvertretern Georg Bühmann und Wilfried Gütz auf der Jahresabschlusssitzung im Gasthaus Kleindienst in Hilgermissen.

 

Insgesamt 133 Einsätze erforderten die Leistungsbereitschaft der Feuerwehren seit Beginn des Jahres. Dies ist eine Steigerung von 12 Prozent zum Vorjahr. Im Durchschnitt mussten die Einsatzkräfte alle zweieinhalb Tage ausrücken. Die Einsätze lassen sich in 42 Brand-, 68 Hilfeleistungs-, sowie 22 Vorsorge- und Fehleinsätze aufteilen. „Die Masse aber auch die Schwere der Einsätze gingen oft bis an die Leistungsgrenzen der freiwilligen Kräfte“, so Meyer. Gerade der tödliche Scheunenbrand in Hämelhausen und das Großfeuer bei der Firma Hartje in  Hoya werden in den Köpfen aller beteiligten Einsatzkräfte bleiben. Bei beiden Bränden waren Wehren aus den Nachbargemeinden und Landkreisen im Einsatz. Die komplette Einsatzdauer betrug bei der Firma Hartje, inklusive 12 Folgeeinsätzen zu Nachlöscharbeiten, knapp 45 Stunden. Mit zahlreichen schweren Verkehrsunfällen, davon zwei mit tödlichem Ausgangs wurden die Feuerwehen ebenfalls konfrontiert. „Dennoch ist es immer wieder schön wenn die Bevölkerung unsere Arbeit anerkennt und sich persönlich oder in Form von Leserbriefen bei uns bedankt!“ freute sich der Gemeindebrandmeister.

 

Weiter berichtete er über die stetig sinkenden Mitgliederzahlen. Auch wenn derzeit noch circa 642 Feuerwehrleute, davon 209 Atemschutzgeräteträger, ihren Dienst verrichten, nimmt die Zahl der Kräfte aufgrund der Altersgrenze ab. Um den Brandschutz auch langfristig sicherzustellen, sei dringend junger Nachwuchs von Nöten. Die Einsatzzahlen verdeutlichen zudem die Notwendigkeit der Freiwilligen Feuerwehr. Um auch die ganz kleinen Bürger an das Thema Feuerwehr heranzuführen, wurde im April die erste Kinderfeuerwehr „Bücken und Umgebung“ gegründet. Aufgrund der hohen Resonanz ist auch eine Kinderfeuerwehr im Bereich Hassel – Eystrup geplant.

 

Bezüglich der Einsatzfahrzeuge berichtete Wilfried Gütz über die Anschaffungen von zwei neuen Fahrzeugen, die dieses Jahr übergeben wurden. Zum einen ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF Doka) für die Feuerwehr Wechold, sowie ein neuer Gerätewagen – Technische Hilfeleistung für die Feuerwehr Bücken. Kürzlich wurde durch den Samtgemeinderat die Ersatzbeschaffung eines Gerätewagens Logistik für die Stützpunktfeuerwehr Hoya beschlossen. Ebenfall ist ein neues TSF Doka für die Feuerwehr Helzendorf-Nordholz geplant. Die Auslieferung eines Löschgruppenfahrzeugs (LF10/6) für die Feuerwehr Hassel soll Anfang des Jahres erfolgen.

 

Gemeindejugendfeuerwehrwart Andeas Ohling berichtete über die Aktivitäten der insgesamt rund 80 Mitglieder in den vier Jugendfeuerwehren. Die Kinder und Jugendlichen werden von 25 Betreuern Gemeindeweit begleitet. Ohling wurde zudem vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister befördert. Einen Präsentkorb erhielt Herbert Wendhausen aus Bücken  von Carsten Meyer überreicht. Wendhausen war über 13 Jahre Sprecher der Alterskameradschaft und hat dessen Werdegang über die Jahre einschlägig geprägt.

 

Kreisbrandmeister Bernd Fischer lobte hochachtungsvoll die 100-prozentige Abarbeitung und die Bereitschaft bei den Großbränden. Hier zeigt sich auch die gute Ausbildung der Brandschützer. Hervorragende Arbeit hat die Einsatzleitung vor Ort (ELO) bewiesen, welche als Vermittler zwischen Schadenstelle und der Leitstelle fungiert. Fischer berichtete ferne über die Neuerungen und Anschaffungen auf Kreisebene, sowie der Leitstellenverlegung im Frühjahr von Nienburg nach Stadthagen. Zum Thema  Facebook wies die Feuerwehrführung darauf hin, dass weder Fotos, noch Diskussionen über Einsätze dort erwünscht sind. Auch Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer zeigte sich beeindruckt von der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

 

Text & Foto: Timo Becker, Feuerwehrpressesprecher Grafschaft Hoya // 09.12.2012

 


 


07/11 2012:
Grenzenlose Hilfe beim Großbrand

 

„Der Brandeinsatz bei Hartje war in jeglicher Hinsicht ein herausragendes Ereignis. Nicht nur wegen der Dimensionen, sondern auch in der erfolgreichen Brandbekämpfung“, sagt Thomas Klein, Erster Kreisrat des Landkreises Nienburg.

Heute haben sich Vertreter aller beteiligten Hilfsorganisationen und der Politik zu einer Nachbesprechung des Einsatzes Mitte Oktober bei der Hoyaer Firma getroffen. Ihr Inhaber Hermann Hartje ließ es sich nicht nehmen, der Feuerwehr persönlich zu danken. Kreisbrandmeister Bernd Fischer begrüßte knapp 40 Vertreter von Feuerwehr, Polizei, THW sowie der Firma Hartje. Außerdem waren neben Thomas Klein auch Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer und Uwe Back als Vertreter von Politik und Verwaltung der Einladung ins Hoyaer Feuerwehrhaus gefolgt.

Thomas Klein richtete seinen Dank an alle Hilfsorganisationen. „Kreisgrenzen spielten keine Rolle. Die Frage nach Hilfe wurde ohne zu zögern in die Tat umgesetzt“, sagte er hinsichtlich der Löschhilfe aus den Nachbarkreisen. Hoyas Ortsbrandmeister Wilfried Gütz brachte es auf den Punkt: „Die hervorragende Zusammenarbeit zu erfahren, war unheimlich gut.“ Kreisbrandmeister Bernd Fischer schilderte den Einsatzverlauf und nannte Eckdaten, an denen sich die Dimension des Einsatzes ablesen lässt.

Feuerwehren von Bremen bis Hannover waren im Einsatz. Im Landkreis Nienburg stellten Uchte, Rehburg, Nendorf und Deblinghausen den Brandschutz im Nordkreis sicher, indem sie dort Feuerwehrhäuser besetzten.

Die Einsatzabschnittsleiter und Funktionsträger schilderten jeweils die Situation, den Auftrag und ihre Maßnahmen in ihren Einsatzabschnitten. Übereinstimmend bewerteten sie die Zusammenarbeit als sehr gut.

Als während des Einsatzes kurzfristig weitere Funkkanäle benötigt wurden, lösten die Verantwortlichen das Problem unbürokratisch innerhalb kürzester Zeit. „Dies zeigt die gute Zusammenarbeit aller“, sagte Ralf Daniel von der Polizei.

Die Technische Einsatzleitung des Kreises hatte sechs Wochen vor dem Brand bei Hartje geübt. „Die dabei gewonnene Ortskenntnis war unbezahlbar“, hieß es.

An so einer großen Einsatzstelle kommt dem Bereich Versorgung viel Bedeutung zu. Es gilt zum einen, die Einsatzkräfte zu verpflegen und zum anderen, zum Beispiel Treibstoff für die Fahrzeuge und Pumpen zu besorgen. Dank der tatkräftigen Unterstützung örtlicher Kaufleute und Firmen, gelang dies problemlos bis in die Nacht hinein.

Auch das THW leistete einen wesentlichen Beitrag. Es leuchtete die Einsatzstelle aus, stellte eine Art Tankstation und übernahm Versorgungsfahrten.

Detlef Meyer richtete ein „ganz, ganz großes Dankeschön“ an die vielen Helfer: „Ich bin beeindruckt!“

Das Schlusswort sprach Hermann Hartje. „Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Professionalität gearbeitet wurde. Dank des entschlusskräftigen, besonnenen Einsatzes wurde aktive Schadensbegrenzung betrieben, dank derer wir gut weiterarbeiten können. Vielen Dank!“

 

Text & Foto: André Steuer (FPS)


 



13/10 2012:
Neue Feuerwehrleute für die Samtgemeinde


Die erfolgreichen Absolventen und ihre Ausbilder

 

Mit einer Abschlussprüfung vollendeten jetzt elf neue Feuerwehrleute erfolgreich den ersten Teil ihrer Ausbildung. Über einen Zeitraum von etwa zehn Wochen hinweg absolvierten sie, an den Wochenenden, den Truppmann-1 Lehrgang und legten so das Fundament ihrer Feuerwehrlaufbahn.

Während des Lehrgangs beschäftigten sich die angehenden Feuerwehrleute im theoretischen Teil mit Themen wie zum Beispiel Unfallverhütung, Gefahren an der Einsatzstelle, die Gruppe im Löscheinsatz, Technische Hilfeleistung und Fahrzeug- und Gerätekunde. Im praktischen Teil standen unter anderem auf dem Lehrplan das Abseilen von Personen, ein Löschangriff mit Schaum oder das anlegen von Knoten und Stichen. Im Vorfeld der Ausbildung machten die Feuerwehr-Azubis bereits einen Erste-Hilfe-Lehrgang.

Am Feuerwehrgerätehaus in Hoya galt es nun die in über 50 Stunden Ausbildung erlernten grundlegenden Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz unter Beweis zu stellen. Unter den wachsamen Augen des Prüfers  Alwin Willenborg und dem Ausbilderteam um Jan Schumacher, zeigten die angehenden Feuerwehrleute erfolgreich ihr Können. Dazu führten sie einen Löschangriff durch und  ließen sich in Fahrzeug- und Gerätekunde prüfen. Eine schriftliche und mündliche Prüfung waren ebenfalls Bestandteil der Abschlussprüfung. Einige Ortsbrandmeister, der Gemeindebrandmeister Carsten Meyer und Ordnungsamtsleiter Uwe Back waren ebenfalls anwesend und überzeugten sich von dem Wissensstand der Prüflinge. Die Truppmannausbildung-1 fand für die „Neuen“ mit diesem Tag ihren Abschluss. Der zweite Teil, die Truppmannausbildung-2, geht nun in den jeweiligen Ortsfeuerwehren über die Bühne. Nach einem genau festgelegten Ausbildungsschema vertiefen sie dort ihr bisher gewonnenes Feuerwehrwissen.

Die Namen der erfolgreichen Absolventen: Mario Hatesohl, Tobias Lührs, Thoren Meschke, Nils Ohlmeier, Maximilian Paul, Viktor Plakity, Marcel Rohlfs, Julia Syfuß, Johannes Tote, Moritz Twietmeyer und Patrick Werner.

 

Text und Fotos: A. Steuer (FPS)

 

 



13/10 2012:
Bilder von der Abschlussprüfung










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Tanznacht der Samtgemeindefeuerwehren Grafschaft Hoya




Trotz der doch eher geringen Teilnehmerzahl, als erwünscht, wurde bis spät in die Nacht getanzt.


Hoya -  Weitaus weniger Feuerwehrleute, als noch im Vorjahr nahmen an dem diesjährigen Samtgemeindefeuerwehrball in Hoya teil. Gemeindebrandmeister Carsten Meyer konnte dennoch knapp 150 tanzbegeisterte Kameraden aus allen Altersklassen auf dem Festzelt auf dem Guderparkplatz begrüßen. Bereits vorab stand jedoch schon Fest, dass drei Wehren aufgrund der Teilnahme an den Bezirkswettbewerben in Northeim nicht am Feuerwehrball teilnehmen konnten. Auch wenn Meyer die doch eher geringe Teilnehmerzahl bedauerte, wünschte er all Denen die sich auf den Zelt einfanden einen tollen Tanzabend. Für den richtigen Takt auf dem Tanzparkett sorge das Duo „Number One“ welches den tanzwilligen Feuerwehrleuten bis spät in die Nacht einheizte.

 

Text & Foto: Timo Becker,



Gelungener Samtgemeindefeuerwehrtag zum 75 – jährigen Jubiläum der Feuerwehr Hoyerhagen

 

Hilgermissen glänzt mit verdientem Sieg bei Wettbewerben / Ehrungen während Festkommers




Die stolzen und verdienten Sieger; Wettbewerbsgruppe Hilgermissen mit den Stellvertretenden Gemeindebrandmeistern Georg Bühmann, Wilfried Gütz und Ortsbrandmeister Jens Thiermann (v.l.), sowie Ordnungsamtsleister Uwe Back (3.v.r), Gemeindebrandmeister Carsten Meyer und Wettbewerbsleiter Kurt Cordes (Klick Foto zum Vergrößern)


Hoyerhagen –  Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens bot die  Ortsfeuerwehr Hoyerhagen am Sonnabend einen abwechselungsreichen Samtgemeindefeuerwehrtag. Nach dem Festkommers am Morgen, folgten im Anschluss die spannenden Samtgemeindefeuerwehrwettbewerbe bei denen die Ortsfeuerwehr Hilgermissen siegte. Während der Kaffeepause fand zudem erstmalig ein Kuppelcontest zwischen Jugendfeuerwehr und Samtgemeindekommando statt.

 

Zahlreiche Gäste aus kommunaler Politik, den ortsansässigen Vereinen, sowie Führungskräfte der Kreis- und Samtgemeindefeuerwehr begrüßte Ortsbrandmeister Jens Thiermann zum Festkommers im Dorfgemeinschaftshaus. In seiner Ansprache blickte Thiermann auf die Zeitgeschichte der Ortsfeuerwehr Hoyerhagen zurück. Diese wurde am 1. April 1937 mit 28 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Auch wenn die Chronik einge Lücken aufweist, so können sich noch viele an den ein oder anderen größeren Einsatz erinnern. Wie wichtig die Ortswehr damals schon war, zeigten drei Großbrände auf Bauernhöfen nach einem Blitzeinschlag in den Jahren 1956/57. Aber auch in den letzten Jahrzehnten wurde die Wehr immer wieder zu Brandeinsätzen im Ortsbereich und darüber hinaus gerufen. Bis zum Jahre 1961 war die Feuerwehr im Besitz eines Tragkraftspritzenanhängers, erst dann folgte ein VW-Bus für 6.924 Mark als Einsatzfahrzeug. Dieses diente bis zum Jahre 1977 als dann ein Ford Transit neu beschafft wurde. Ihr drittes und aktuelles Fahrzeug erhielt die Wehr im April 2002.

 

Das Geschichte wichtig sei um die Gegenwart zu leben und die Zukunft zu planen betonte Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer in seiner Gratulation. Er fügte hinzu, dass die Feuerwehr eine unzertrennbare Institution der Gemeinde sei und einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung hat. Was die Zukunft der Feuerwehren betrifft, sei sich die Samtgemeinde ihren Verpflichtungen bewusst, so Meyer abschließend. Im Namen aller Orts- und Jugendfeuerwehren überbrachte Samtgemeindebrandmeister Carsten Meyer die Glückwünsche. Er dankte an dieser Stelle aber auch der Politik für die Unterstützung, gerade wenn es um Neubeschaffungen von Fahrzeug und Geräten geht. Wolfgang Müller, stellvertretender Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Nienburg überbrachte Grüße und Glückwünsche aus der Kreisfeuerwehr.

 



Ortsbrandmeister, Jens Thiermann, stellv. Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Wolfgang Müller, Gemeindebrandmeister Carsten Meyer mit sitzend
Erich Walnsch und Johann Rabe (v.l)

Zudem ehrte Müller zwei langjährige Mitglieder mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes. Erich Walnsch für 50 Jahre Mitgliedschaft und Johann Rabe für 60 Jahre Mitgliedschaft im Feuerlöschwesen. Weitere Gratulationen zum Jubiläum  kamen aus den ortsansässigen Vereinen aber auch von der Feuerwehrführung der benachbarten Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. Gemeindebrandmeister Michael Ullmann lobte die effektive Einsatzarbeit an der Kreis- und Gemeindegrenze.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen eröffnete Samtgemeindebrandmeister Carsten Meyer  pünktlich um 13 Uhr die Feuerwehrwettbewerbe um den Pokal der Samtgemeinde. Neben den 18 Feuerwehren der Samtgemeinde trat auch die Feuerwehr Verden als letzter Startplatz außerhalb der Wertung an. Den verdienten Sieg und den Pokal sicherte sich  die Feuerwehr Hilgermissen mit 430,12 Punkten. Dieses war mit größter Wahrscheinlichkeit der „letzte Einsatz“ für das Hilgermisser Fahrzeug, da in den kommenden Tagen der Fahrzeugtausch mit dem Wecholder Fahrzeug ansteht. Platz zwei belegte der Vorjahressieger Hämelhausen mit 424,47 Punkten und Platz drei die Feuerwehr Heesen mit 423,32 Punkten. Die ersten neun Feuerwehren haben sich zudem für die Kreiswettbewerbe in Nendorf qualifiziert. Während der Siegerehrung wurde Hans Heiner Hupe vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister befördert.

 

Während der gesamten Wettbewerbe herrschte reges Treiben auf den Zuschauerplätzen entlang der hervorragend gestalteten Wettbewerbsbahn. In der Kaffeepause erfolgte erstmals ein Kuppelcontest zwischen den vier Jugendfeuerwehren und einer herausgeforderte Gruppe des Samtgemeindekommandos. Hier zählte Schnelligkeit beim her richten einer Saugwasserleitung. Zwar lag die Gruppe des Samtgemeindekommandos zeitlich gesehen vorne, allerdings führten Fehler dazu, dass die Jugendfeuerwehr Bücken und Umgebung den ersten Platz erreichte. Platz drei bis fünf belegten die Jugendfeuerwehren Hilgermissen, Eystrup und Hoya. Jens Thiermann bedankte sich bei den zahlreichen freiwilligen Helfern die an diesem Fest beteiligt waren. Einen ganz großen Dank richtete Thiermann aber auch an die Frauen für die Tortenspenden und den Kuchenverkauf. Trotz des wechselhaften Wetters lief alles perfekt, so das zufriedene Resümee der Organisatoren.

Die aktuellen Platzierungen im Überblick

 

(Endstand: Sonntag 13. Mai 2012)

 

1. Hilgermissen (430,12)

 

2. Hämelhausen (424,47)

 

3. Heesen (423,32)

 

4. Helzendorf-Nordholz ( 422,62)

 

5. Gandesbergen (418,87)

 

6. Eystrup (411,72)

 

7. Mehringen (408,33)

 

8. Wienbergen (398,42)

 

9. Magelsen (393,13)

 

10. Wechold (392,14)

 

11. Warpe-Windhorst (390,52)

 

12. Hoya (390,42)

 

13. Bücken (383,24)

 

14. Hoyerhagen (377,14)

 

15. Duddenhausen (353,06)

 

16. Schweringen (343,87)

 

17. Eitzendorf (336,53)

 

18. Hassel (307,57)

 

Text & Fotos: Timo Becker, Feuerwehrpressesprecher SG Grafschaft Hoya


 

Einstieg durch das Dach

 

Feuerwehren üben „Technische Hilfeleistung am Bus“

Hoya, 5. Mai 2012

 

Wie kommt man in einen Bus? Was für eine Frage! Man wartet einfach darauf, dass sich die Türen öffnen und steigt ein, fertig. Fertig? Und was macht man, wenn der Bus auf der Seite liegt? Schon schwieriger, oder? Und was macht man, wenn in dem Bus noch Menschen sind, die Hilfe brauchen und der Bus immer noch auf der Seite liegt?

 

Das ist ein klarer Fall für die Feuerwehr!

Die Feuerwehren Eystrup und Bücken übten jetzt gemeinsam, wie man in einen Bus kommt. Was sich einfach anhört, ist gar nicht so einfach. Nach einem umfangreichen theoretischen Teil, der sich mit Fragen rund um die Technik und Besonderheiten eines Busses beschäftigte, wurde es praktisch. Die in Hoya ansässige Firma „Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya“ (VGH) stellte den Brandschützern einen ausrangierten Bus für die praktische Ausbildung zur Verfügung. Mit dem vereinten Wissen in Sachen „Technischer Hilfeleistung“ und mit ihrer Ausrüstung rückten die beiden Feuerwehren dem Bus zu Leibe. Geübt wurde wie man am schnellsten Zugangsöffnungen schaffen kann, um verletzten oder eingeklemmten Fahrgästen schnellstmöglich zu helfen. Darü-ber hinaus übten die Einsatzkräfte, zuerst am stehenden und dann am liegenden Bus, den eingek-lemmten Fahrer zu retten. Und so schnitten sie mit hydraulischem Gerät, aber auch mit Muskel-kraft und Handwerkzeug, Zugangsöffnungen in den Bus. Verschiedene Vorgehensweisen wurden dabei diskutiert und ausprobiert. Denn je mehr die Rettungskräfte über ein solches Fahrzeug wissen, umso schneller und gezielter kann im Ernstfall Hilfe geleistet werden.

Die VGH hatte erfreulicherweise nicht nur den Bus sondern auch ihr Firmengelände den Feuer-wehren überlassen.

Ein Feuerwehrmann fasste diese Übungseinheit und das freundliche Entge-genkommen der VGH zusammen: „Optimal!“

 

Text & Fotos: A. Steuer, FPS Samtgemeinde Hoya

 






Praktische Ausbildung der Feuerwehren Eystrup und Bücken.


 


 


Wilhelm Meyer aus Magelsen zum Ehrenortsbrandmeister ernannt

 

Samtgemeinderat bestätigt, verabschiedete und ernennt Feuerwehrführungskräfte




Georg Bühmann (Stellv. Gemeindebrandmeister), Thomas Malnati, Angelika Meyer, Carsten Meyer (Gemeindebrandmeister), Wilhelm Meyer, Detlef Meyer (Samtgemeindebürgermeister) , Petra Preikschat, Wilfried Gütz (Stellv. Gemeindebrandmeister) (stehend v.l.)

Boris Harries, Kai Wicke, Carsten Borstelmann (kniehend v.l.)
(Klick Foto zum Vergrößern)


Hoya – In einer kleinen Feierstunde überreichte Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer am Mittwochabend im Rathaus offiziell Ernennungs- und Entlassungsurkunden an die Führungskräfte der Feuerwehen in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya. Zugestimmt hatte dies der Samtgemeinderat in der Sitzung vom 21. März.

 

Höhepunkt der erstmals stattfindenden Feierstunde, war die Ernennung von Wilhelm Meyer zum Ehrenortsbrandmeister. Von 1978 bis 1985 führte dieser das Amt als stellvertretender- und von 1985 bis 2010 das Amt als Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Magelsen aus. Der Samtgemeindebürgermeister überreichte Wilhelm Meyer die Ernennungsurkunde und dankte für das über drei Jahrzehnte lange Engagement im Führungsamt. Ehefrau Angelika Meyer bekam zudem als Annerkennung für den Rückhalt ihres Mannes einen Blumenstrauß, sowie einen Bildband über die Grafschaft Hoya überreicht.

 

Nach Ablegung ihres Diensteides wurde Petra Preikschat (Schweringen) zur stellvertretenden Ortsbrandmeisterin und Thomas Malnati (Duddenhausen) als Ortsbrandmeister der angehörenden Wehr ernannt. Für zwei Jahre wurde kommissarisch Boris Harries  zum stellv. Ortsbrandmeister der Feuerwehr Duddenhausen und Kai Wicke zum stellv. Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hoyerhagen ernannt. In den nun folgenden zwei Jahren, müssen die erforderlichen Lehrgänge besucht und absolviert werden. Carsten Borstelmann, Vorgänger von Kai Wicke, bekam die Entlassungsurkunde aus dem Ehrenbeamtenverhältnis als stellv. Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hoyerhagen ausgehändigt. Dietrich Bartels legte im Januar sein Amt als stellv. Ortsbrandmeister nieder. Allerdings war Bartels am Mittwoche verhindert, sodass die Aushändigung seiner Entlassungsurkunde zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt. Somit sind die Neuwahlen der Ämter auf den vergangenen Jahreshauptversammlungen, fortan durch den Samtgemeinderat offiziell bestätigt und wirksam. Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer bezeichnete die Feuerwehren in der Gemeinde  als eine „tragende Säule und „starken Partner“ der Gemeinde. Über den Brandschutz hinaus wirken die Feuerwehren im Gemeindeleben mit und engagieren sich zudem für Integration, was nun auch die Gründung der ersten Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde zeigt, so Meyer abschließend.

 

Text & Foto: Timo Becker, Feuerwehrpressesprecher SG Grafschaft Hoya


 


Kinderfeuerwehr Bücken und Umgebung ins Leben gerufen

 

Gründung der ersten Kinderfeuerwehr in Samtgemeinde / 34 Mitglieder bereits eingetreten

 




Die Gründungsmitglieder der Kinderfeuerwehr Bücken und Umgebung mit ihren Betreuerteam, Führungskräften der Feuerwehr und dem Samtgemeindebürgermeister (Klick Foto zum Vergrößern)


Bücken – Offiziell wurde am Sonnabend den 28. April feierlich die „Kinderfeuerwehr Bücken und Umgebung“ mit 26 anwesenden Gründungsmitgliedern  im Feuerwehrgerätehaus in Bücken ins Leben gerufen. Somit ist es die erste Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya.

 

Für viele Kinder im Flecken Bücken, sowie den Gemeinden Warpe und Schweringen, geht nun endlich der lang ersehnte Wunsch in Erfüllung, bei der Feuerwehr „dabei zu sein“. Da der Eintritt in die Jugendfeuerwehr erst ab zehn Jahre möglich ist, wurde im März vergangenen Jahres mit der Satzungsänderung zur Gründung einer Kinderfeuerwehr der Grundstein gelegt. Das Mindesteintrittsalter hierfür liegt bei sechs Jahren. In den vergangenen drei Monaten hat sich das fünfköpfige Betreuerteam um die neue Kinderfeuerwehrwartin Kerstin Paul und Bückens Ortsbrandmeister Wilhelm Schumacher intensiv auf die Gründung vorbereitet.

 

Das verteilen von Flyern und Plakaten in der Kapitän-Koldewey-Grundschule Bücken, wie aber auch der Infoabend für die Eltern führten letzten Endes dazu, dass der Mitgliederstand sich mit Nachanmeldungen nun auf rund 34 Jungen und Mädchen beläuft. Eine große Resonanz mit der keiner gerechnet hat. Dies aber zeigt, dass die Gründung der Kinderfeuerwehr sich gelohnt hat.

 

Somit sind aus allen umliegenden Dörfern des Feuerwehrstützpunktes Bücken Jungen und Mädchen vertreten. Die Zahl der Kinder setzt sich aus 9 Mädchen und 22 Jungen zusammen. Auf die Orte verteilt stammen allein 28 Kinder aus Bücken. Kinderfeuerwehrwartin Kerstin Paul zeigte sich in ihrer Gründungsansprache sehr glücklich. Sie freute sich über die zahlreichen Anmeldungen in den vergangenen Wochen und dankte den Eltern für die Zustimmung der kostenlosen Mitgliedschaften.

 

Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer lobte die hervorragende Vorarbeit des Betreuerteams und wünschte ihnen und den Kindern viel Spaß. „Integration und Jugendarbeit sind sehr wichtig“ so Meyer weiter. Zusätzlich gab er bekannt, dass die neuen T-Shirts mit dem Aufdruck der Kinderfeuerwehr bereit liegen. Wilfried Gütz, stellvertretender Gemeindebrandmeister wünschte dem jungen Nachwuchs viel Freude beim spielerischen Lernen im Umgang rund um das Thema Feuerwehr. Sowohl der Kreisjugendfeuerwehrwart Detlef Schiller, als auch der Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Andreas Ohling überbrachten Glückwünsche. Ihr dank richte sich vorrangig an die Betreuer, die sich neben Beruf und Familienleben zusätzlich ehrenamtlich für die Kinderfeuerwehr einsetzen.



Kinderfeuerwehrwartin Kerstin Pauk, Stellvertreterin Manuela Fricke, Petra Preikschat, Nicole Dierks, Markus-Fritz Knüppel, Kerstin Malnati und Peter Ottermann (v.l.) (Klick Foto zum Vergrößern)

Als Kinderfeuerwehrwartin und Ansprechpartner fungiert Kerstin Paul, Vertreten wird sie durch Manuela Fricke die als Fachberaterin der Kinderfeuerwehr zur Seite steht. Nicole Dierks, Kerstin Malnati, Petra Preikschat Peter Ottermann und Markus-Fritz Knüppel runden das Betreuerteam ab. Deren Ziel ist es, die Kinder für einen möglichen Wechsel in die Jugendfeuerwehr und später in die aktive Wehr vorzubereiten. Die förderung der sozialen Kompetenzen ist ein weiteres Ziel, so die Betreuer. Nach den Gründungsansprachen folgte eine gemeinsame Kaffeetafel. Die Kinder präsentierten stolz ihre neuen Shirts. Bei strahlendem Sonnenschein tauschten sich die Eltern aus, während die Jugendfeuerwehr Bücken und Umgebung den Nachmittag spielerisch mit gestaltete. Ab dem 11. Mai trifft sich die Kinderfeuerwehr alle zwei Wochen freitags in der Zeit zwischen 16.30 Uhr und 18.00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Bücken.

 

Text & Fotos: Timo Becker, Feuerwehrpressesprecher SG Grafschaft Hoya


 


Zwei Brände und ein sinkendes Schiff

 

Hoya, 21. April 2012

 

Großübung der KFB-Nord: Brandbekämpfung und Personenrettung

 

 

Zwei Brände, ein Schiff das zu sinken droht und noch dazu mehrere verletzte Personen, die es zu retten galt. Das waren die Aufgaben denen sich die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Nord des Landkreises Nienburg stellen musste.

Auf dem Gelände des Hoyaer Kartonagenherstellers Smurfit-Kappa war, so die Übungslage, ein Feuer ausgebrochen. Zu allem Überfluss mussten die Brandbekämpfer  Dieses galt es mit allen Mitteln zu bekämpfen und an der Ausbreitung zu hindern. Gemeinsam mit der Werksfeuerwehr gingen die Kräfte des ersten Zuges der KFB-Nord an Werk. Sie bauten eine Wasserversorgung aus der Weser auf und leiteten über 400 Meter B-Schlauch an drei Wasserwerfer und ein sogenanntes Hydroschild.

Auch der zweite Zug rückte imaginären Flammen zu Leibe. Die Organisatoren der Übung schickten sie an den zweiten angenommenen Brandherd, auf dem Gelände der Firma Weser-Wertstoff brannten Papierballen. Die Feuerwehrleute begannen die Brandbekämpfung mit einem Wasserwerfer sowie mit zwei Schnellangriffseinrichtungen der eingesetzten Tanklöschfahrzeuge. Die Wasserversorgung stellten sie mit einem „Wasserpuffer“ mit drei Kubikmetern Inhalt und mit einem Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge sicher.

Auf dem Bauhof des Wasser und Schiffahrtsamtes (WSA) Hoya drohte ein Schiff, eine sogenannte Schute zu sinken. Die Einsatzkräfte des dritten Zuges der KFB-Nord hatten alle Hände voll zu tun, denn neben der sinkenden Schute galt es noch vier verletzte Personen zu retten. Und für die Rettung der Verletzten mussten die Brandschützer alle Register ihres Könnens ziehen. Ein Verletzter, eine Übungspuppe, musste von einem Schiffsdach gerettet werden und eine weitere Übungspuppe war sogar unter einem Container eingeklemmt. Bei der Verletztenrettung und deren Versorgung wurden die Feuerwehrleute von Kräften des Deutschen Roten Kreuzes aus Nienburg und Landesbergen unterstützt.

Landrat Detlev Kohlmeier, Fachbereichsleiterin Elke Berg-Düsberg und als Vertreter der Samtgemeinde Grafschaft Hoya Ordnungsamtsleiter Uwe Back erschienen an den Einsatzstellen und machten sich ein Bild der jeweiligen Lage.

Mit dem erfolgreichen Bewältigen der jeweiligen Einsatzlage und einer kurzen Einsatzbesprechung, bei der der Bereitschaftsführer, Norbert Redlin, die Übung mit dem Satz: „Übungsziel erreicht“, auf den Punkt brachte, ging es ans Essen. Der Verpflegungstrupp Wietzen wartete bereits mit einem zünftigen Essen auf die Einsatzkräfte. Damit endete der „Arbeitstag“ der Feuerwehren.

Zur KFB-Nord gehören die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Nienburg und die der Samtgemeinden Grafschaft Hoya, Marklohe, Heemsen und Steimbke. Per Gesetz ist der Landkreis Nienburg zur Aufstellung von Kreisfeuerwehrbereitschaften verpflichtet.

 

Text: A. Steuer (FPS)

 



 



Sicherheit für die Feuerwehr

 

Hassel, 19. April 2012

 

„Unsere Freizeit für ihre Sicherheit“ – unter diesem Motto sind in der Samtgemeinde Hoya über 600 Frauen und Männer in den Freiwilligen Feuerwehren aktiv. Doch wer sorgt für die Sicherheit der Aktiven?

In den einzelnen Feuerwehren gibt es jeweils einen Sicherheitsbeauftragten, der mit Ausbildungsunterrichten die Brandschützer für das Thema Sicherheit sensibilisiert. Der Hasseler Heiko Lange (l. im Bild) ist der „Chef“ und Koordinator der Sicherheitsbeauftragten. Um die Ausbildung in der Samtgemeinde auf einen gemeinsamen Stand zu bringen und zu koordinieren, schulte er im Gerätehaus Hassel die Sicherheitsbeauftragten. Darüber hinaus erhielten die Anwesenden Unterrichtsmaterila, welches sie in ihre Wehren mitnehmen können. Lange stellte im Laufe der Veranstaltung ein Unterrichtsmuster vor, dass alle in den Ortswehren nutzen können. "Natürlich immer unter Berücksichtigung der einzelnen individuellen infrastrukturellen Bedingung in den Ortswehren", wie Heiko Lange betont. Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung waren die aktuellsten Informationen der Feuerwehrunfallkasse (FuK) und des Landesfeurwehrverbandes.

Auch der sogenannten Feuerwehrführerschein wurde auf der Versammlung besprochen. Dazu stellte Lange die Grundlagen und die Verfahrensweise zum Erwerb des Führerscheins in der Samtgemeinde Hoya vor.

 

Text und Foto: A. Steuer (FPS)




 




„Wasser marsch!“ in der Grundschule

 

Hoya, 10. März 2012

Feuerwehren der Samtgemeinde gestalten letzten Unterricht in der Grundschule Hoya

 

„Wasser marsch!“, klingt es dumpf aus der Atemschutzmaske. Der Angriffstrupp sitzt unter schwerem Atem-schutz vor einer Tür und bereitet sich auf das Eindringen in ein brennendes Zimmer vor. Nachdem sie die Zim-mertür geöffnet haben, kühlen sie mit kurzen Sprühstößen, den heißen Rauch im Inneren und kriechen dann in den Raum hinein. Dieses Vorgehen im sogenannten Innenangriff war am Wochenende Bestandteil einer um-fangreichen Ausbildung der Atemschutzgeräteträger in der Samtgemeinde Hoya.

Am vergangenen Freitagabend stand zuerst eine theoretische Unterweisung im Feuerwehr-Gerätehaus Hoya auf dem Ausbildungsplan. In vier Stunden gaben die Ausbilder Torsten Meyer und Andreas Hanauer-Krücke von der Firma Medical Management (MediMa) einen umfassenden Überblick von Strahlrohtechniken, Vorgehen im Innenangriff, über Innenbrandbekämpfung, Suchtechniken und die Arbeit des Sicherheitstrupps.

Am Sonnabendmorgen ging es ab 8 Uhr an den praktischen Ausbildungsteil. Nun galt es die Theorie in die Praxis umzusetzen. Die Teilnehmer trafen sich am Gerätehaus Hoya, um dort den ersten praktischen Ausbildungsteil zu absolvieren. Sie übten das richtige Strahlrohrhandling, Schlauchmanagement, Türöffnungen und den Einsatz der Wärmebildkamera. Ein Hauptaugenmerk legten die Ausbilder, die in der praktischen Unterweisung von Oliver Windhorst unterstützt wurden, auf die Sicherheit der vorgehenden Feuerwehrleute. Dazu gehörte das korrekte Verhalten bei einem Flashover (Rauchgasdurchzündung) und was man als Atemschutzgeräteträger im Innenangriff tun kann, um sich selber dabei zu schützen. Die Rettung verunglückter Feuerwehrleute war ebenfalls ein wichtiger Ausbildungsteil.

Der zweite praktische Teil, nach einem Mittagessen in der THW-Bundesschule Hoya, ging dann in der Grund-schule Hoya über die Bühne. Dieses, kurz vor dem Abriss stehende Gebäude, erwies sich als ideales Übungsob-jekt für die Einsatzkräfte. Hier war es möglich die Ausbildung so realitätsnah wie möglich zu gestalten. Die vor-gehenden Kräfte konnten mit „Wasser am Rohr“, also real üben. Räume wurden mit Disconebel vernebelt und wie man Türen, notfalls auch mit Gewalt öffnet, lernten die Teilnehmer ebenfalls in praktischen Übungen. Das richtige Handling und der Einsatz des Rauchverschlusses und der Wärmebildkamera gehörten natürlich auch noch in Trainingsprogramm.

„So ist Ausbildung optimal!“, freute sich einer der Teilnehmer und stand mit seinem positiven Fazit nicht alleine da. Als gegen 17.30 Uhr die Übungen beendet waren, endete nicht nur ein anspruchsvoller Übungstag, sondern auch ein historischer, letzter Unterricht in der Grundschule Hoya vor dem Abriss des Schulhauses aus 1928.

Bei der abschließenden „Manöverkritik“ bedankte sich der stellvertretende Gemeindebrandmeister, Wilfried Gütz, bei den Teilnehmern und Ausbildern für deren hohes Engagement. Einen besonderen Dank richtetet er an Politik und Verwaltung und die Grundschulleiterin. „Ohne die Mitwirkung und Unterstützung aus Rathaus, Schule und Feuerwehr, wäre diese Ausbildung nicht möglich gewesen. Vielen Dank.“

An den zwei Wochenenden nahmen über 80 Atemschutzgeräteträger aller Feuerwehren der Samtgemeinde an diesem Ausbildungsangebot teil. Vorbereitet und initiiert wurde dies von der Samtgemeindefeuerwehrführung in Zusammenarbeit mit den Ausbildern Torsten Meyer und Andreas Hanauer-Krücke von der Firma Medical Management (MediMa). „Mit dieser Ausbildung seid ihr jetzt die Multiplikatoren für eure Feuerwehr. Nehmt das hier Gelernte mit und zeigt es euren Kameraden“, gab Torsten Meyer den teilnehmenden Einsatzkräften mit auf den Weg.

 

Text: A. Steuer (FPS)

 

Eine Bildergalerie zur Ausbildung finden Sie hier!

 



 




Feuerwehren in der Schule

 

Hoya, 03. März 2012

Die Gunst der „Abriss-Stunde“ nutzten am Wochenende die Feuerwehren der Samtgemeinde Hoya. In einem Gebäude der Grundschule Hoya das demnächst einem Neubau weicht, übten jetzt Atemschutzgeräteträger das richtige Vorgehen im sogenannten Innenangriff. Etwa 40 Feuerwehrleute kamen dazu in der Grundschule Hoya zusammen. Nach einem umfangreichen theoretischen Teil, der am Freitagabend im Gerätehaus Hoya über die Bühne ging, stand am Sonnabend der praktische Teil an. Bestandteile der Praxisausbildung waren dabei unter anderen Suchtechniken in verrauchten Räumen, Schlauchmanagement im Gebäudeinneren, Einsatz der Wärmebildkamera und das fachgerechte Vorgehen im Brandeinsatz unter schwerem Atemschutz. Am kommenden Wochenende wird diese besondere Art der Ausbildung mit weiteren Einsatzkräften wiederholt.

Darüber werden wir in einem weiteren Artikel ausführlicher berichten.

 

Text & Foto: A. Steuer (FPS)

 




Ein Angriffstrupp bereitet sich auf das Öffnen einer Tür vor.

 



Vortrag zum Einsatz beim Silobrand


Thomas Seidemann während des Vortrags.

 

„Fahrlässige Brandlegung durch Handwerksarbeiten“ ist die Brandursache des Silobrandes in Schweringen vom September 2011 (wir berichteten). Zu diesem Ergebnis kam offiziell bestellte Sachverständige nach umfangreichen Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft führt derweil weiterführende Ermittlungen durch. Dies berichtete kürzlich der zuständige Sicherheitsingenieur, Thomas Seidemann.

In einem ausführlichen Vortrag schilderte Seidemann, vor knapp 130 Feuerwehrleuten im Lindenhof Hoya, umfassend das Brandereignis. Der Sicherheitsingenieur, selbst aktives Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr, beleuchtete dabei nicht nur wie sich das Feuer entwickelte, sondern gab darüber hinaus ausführliche Erklärungen zur Entstehung von Staubexplosionen und wies auf die Besonderheiten im Umgang mit sogenannten Glimmbränden und deren Bekämpfung hin. „Die eingesetzten Feuerwehren haben bei der Brandbekämpfung mit sehr viel Augenmaß gearbeitet“, lobte Seidemann die Feuerwehren und fügt hinzu, dass sich auch die Ortskenntnis in und rund um die Siloanlage als positiv herausgestellt hat.

Der stellvertretende Gemeindbrandmeister, Georg Bühmann, stellte anhand der Einsatzdokumentation den zeitlichen Ablauf des Feuerwehreinsatzes dar.

Abschließend zeigte Thomas Seidemann den anwesenden Feuerwehrleuten eine Dokumentation über die Staubexplosion in der Rolandmühle aus 1979.

 

24.02.2012

Text und Foto: A. Steuer (FPS)



 




Kinderfeuerwehr: Eltern informierten sich



Bücken – Zahlreiche Eltern erschienen am Mittwoch zum Infoabend der „Kinderfeuerwehr Bücken und Umgebung“ im ortsansässigen Feuerwehrgerätehaus. Arbeitsgruppenleiterin Kerstin Paul und ihr zukünftiges Betreuerteam erklärte den Eltern das Konzept und den Hintergrund der Kinderfeuerwehr.

 

Die Kinderfeuerwehr soll die Kleinen ab sechs Jahren an die Feuerwehr heranführen. Bisher mussten sich viele feuerwehrbegeisterte Kinder bis zum 10. Lebensjahr gedulden um in einer Jugendfeuerwehr einzutreten. Kerstin Paul informierte unter Anderem über die Rechte und Pflichten der Kinder, wie aber auch über die Ziele und die geplante Gestaltung der Dienste. Alle zwei Wochen soll jeweils auf einem Freitag  in der Zeit von 16.30 bis 18.00 Uhr ein Dienstnachmittag anstehen. Darüber hinaus stehen auch Veranstaltungen und Ausflüge auf dem Plan, so Paul weiter. Die Teilname an der Kinderfeuerwehr ist grundsätzlich kostenlos. Bei Ausflügen können jedoch kleinere Kosten entstehen. Zudem wies die Leiterin auf den Versicherungsschutz hin. Während des Dienstes sind die Kinder über die Feuerwehrunfallkasse (FUK) versichert. Für die Jungen und Mädchen sollen dann einheitliche Shirts mit dem zukünftigen Logo der Kinderfeuerwehr erstellt und ausgehändigt werden.

 

Bereits am Abend konnte das Betreuerteam um Kerstin Paul stolze 15 vorläufige Anmeldungen entgegen nehmen. Am kommenden Dienstag wird bei der Feuerschutzausschusssitzung über die Gründung der Kinderfeuerwehr abgestimmt. „Dieses ist dann der letzte Schritt vor der Gründung der Kinderfeuerwehr!“ erklärte Bückens Ortsbrandmeister Wilhelm Schumacher.  Die Gründung wäre dann für Ende April geplant, sodass die Kinderfeuerwehr bereits ab Mai starten könnte, hieß es Abschließend.

 

Text & Foto: Timo Becker / FPS Grafschaft Hoya


 


Letzter Schritt vor Gründung der Kinderfeuerwehr

 

Arbeitsgruppe "Kinderfeuerwehr Bücken" sucht

interessierte Kinder ab 6 Jahre




Manuela Fricke (rechts) aus der Arbeitsgruppe verteilt die Flyer an die Schülerinnen und Schüler der Kapitän-Koldewey-Grundschule Bücken.


Bücken – Für viele Kinder ist es ein Traum Feuerwehrmann zu werden. Dieser Traum rückt für viele Kinder nun näher. Wenn es genügend feuerwehrbegeisterte Kinder gibt, kann ein Antrag zur Gründung der ersten Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde gestellt werden.  Voraussichtlich ab Ostern könnte diese schon offiziell bestehen.

 

 

„Die Gründung der ersten Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya steht kurz bevor!“, so Kerstin Paul, Leiterin der „Arbeitsgruppe Kinderfeuerwehr Bücken“. „Unser Ziel ist es, Kinder ab 6 Jahren für die Feuerwehr zu begeistern und an das Aufgabengebiet der Freiwilligen Feuerwehr heranzuführen“, so die Leiterin weiter. Sowohl das Konzept der Kinderfeuerwehr, als auch das geplante Betreuerteam ist bereits aufgestellt. Mit der Satzungsänderung der Samtgemeindefeuerwehr am 29.03.2011 wurde der Grundstein zur Gründung einer Kinderfeuerwehr gelegt. Am Mittwochmorgen besuchte deshalb die Arbeitsgruppe unter Leitung von Kerstin Paul und Bückens Ortsbrandmeister Wilhelm Schumacher die Erst- bis Viertklässler der Kapitän-Koldewey-Grundschule Bücken.

Dort verteilte die Arbeitsgruppe Flyer an alle Jungen und Mädchen mit den wichtigsten Infos. Kurz und knapp wird beschrieben, was die Kinderfeuerwehr ist und was sie macht. Soviel sei gesagt: alle zwei Wochen soll ein Dienstnachmittag stattfinden. Neben den Einblicken in die Arbeit der Feuerwehr stehen aber auch Brandschutz- und Verkehrserziehung, sowie Erste Hilfe für Kinder auf dem Plan. In der Kinderfeuerwehr soll vor allem die Erziehung der Mitglieder zur Nächstenhilfe im Mittelpunkt stehen um sie auf einen möglichen Übertritt mit 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr  vorzubereiten. Die Kinder werden somit schon früh in ihren sozialen Kompetenzen gefördert. Ausflüge und Spiele stehen natürlich ebenfalls auf dem Programm. Die Flyer und Plakate sind auch bei den ortsansässigen Geschäften und Banken einzusehen. Hier werden auch die jeweiligen Ansprechpartner und ihre Kontaktdaten bekanntgegeben. Natürlich steht auch jeder Ortsbrandmeister in den einzelnen Ortschaften für Infos zur Verfügung. Die Arbeitsgruppe setzt sich derzeit aus Kerstin Paul, Peter Ottermann, Markus-Fritz Knüppel (Bücken), Nicole Dierks, Kerstin Malnati (Duddenhausen), Manuela Fricke (Warpe-Windhorst) und Petra Preikschat (Schweringen) zusammen.

 

 

Warum die Gründung einer Kinderfeuerwehr?

 

Der Demografische Wandel macht es den Feuerwehren in unserer Samtgemeinde nicht leicht, so Gemeindebrandmeister Carsten Meyer. Bereits in den kommenden 10-15 Jahren werden von den derzeitig 642 Mitgliedern rund 170 altersbedingt ausscheiden. Diese Feuerwehrkameraden sind momentan über 50 Jahre alt. Es fehlt dann der Nachwuchs an jungen Bürgerinnen und Bürger im freiwilligen Dienst der Feuerwehr. Die Mitgliederzahl der unter 30-jährigen liegt bei 148. So gesehen befinden sich 323 Mitglieder im „mittleren Dienstalter“ zwischen 30- und 50 Jahren. Auch dieses wird langfristig gesehen ein großes Problem für den örtlichen Brandschutz werden. Somit steht für uns neben dem Brandschutz in unserer Gemeinde die Nachwuchsgewinnung an oberster Stelle, so Meyer abschließend. Zudem bietet die Kinder- und Jugendfeuerwehr Abwechselung und Spaß in der Gemeinschaft. Ältere Kinder ab 10 Jahren können auch jederzeit unverbindlich in einer der vier Jugendfeuerwehren aus Hoya, Bücken, Hilgermissen und Eystrup reinschnuppern oder Mitglied werden.

 

Text & Fotos: Timo Becker, Feuerwehrpressesprecher Grafschaft Hoya

19.01.2012


 

Einsatzreiches Jahr für die Ortswehren in der Samtgemeinde

 

114 Einsätze in 2011 / Samtgemeindefeuerwehr blickte zurück



Gemeindebrandmeister Carsten Meyer, Georg Bühmann, Friedhelm Brandenburg, Andreas Ohling, Kreisbrandmeister Bernd Fischer und Wilfried Gütz


Viel Arbeit hatten die Ortsfeuerwehren das Jahr über, resümierte Gemeindebrandmeister Carsten Meyer mit seinen zwei Stellvertretern Georg Bühmann und Wilfried Gütz am vergangenem Wochenende bei der Jahresabschlusssitzung der Samtgemeindefeuerwehren Grafschaft Hoya.

 

„Es war ein Jahr, in dem die Feuerwehren vielseitig gefordert wurden“, so Meyer. Viele physische aber auch psychische Belastungen, wurden den Einsatzkräften immer wieder aufs Neue abverlangt. Gerade die zahlreichen schweren Verkehrsunfälle, darunter auch ein tödlicher führte die Einsatzkräfte an ihre Grenzen. Ebenso der Silobrand in Schweringen. Insgesamt wurden die Feuerwehren in diesem Jahr zu 114 Einsätzen alarmiert, neben 33 Brand- und 55 Hilfeleistungseinsätzen rückten die Einsatzkräfte aber auch zu 21 Vorsorge-/ Fehlalarmen und fünf  gemeinde- bzw. kreisübergreifende Einsätze aus, sagte Georg Bühmann. Der längste Einsatz, der Silobrand in Schweringen, mit 300 eingesetzten Kräften, darunter 150 Atemschutzgeräteträgern dauerte über 42 Stunden an. Insgesamt beläuft sich der Mitgliederstand auf circa 650 Einsatzkräfte in 18 Ortsfeuerwehren. Jeder dritte Aktive ist so gesehen ein Atemschutzgeräteträger, wie der Samtgemeindeatemschutzbeauftragte Dietfried Röpe mitteilte, die Zahl derer beläuft sich auf 217. Auch dieses Jahr nahmen wieder zahlreiche aktive Kräfte an Lehrgängen  und Fortbildungen an der FTZ Nienburg, wie auch an den Feuerwehrschulen in Celle und Loy teil, berichtete Wilfried Gütz. In Sachen Nachwuchsförderung blickte Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Andreas Ohling auf die Aktivitäten der vier Jugendfeuerwehren zurück, welche in der Summe 79 Mitglieder angehören.

 

Im Bereich der Anschaffungen konnten im Jahr 2011 zwei neue Einsatzfahrzeuge in Empfang genommen werden. Zum einen der neue Gerätewagen mit Sonderbeladung, kurz GW-S für die Stützpunktwehr Eystrup, sowie der neue Einsatzleitwagen für die ELO Hoya mit Standort Bücken. Für das kommende Jahr ist die Auslieferung eines neuen Löschgruppenfahrzeugs (LF10/6) für die Ortswehr Hassel, sowie ein Gerätewagen mit Sonderbeladung für Hilfeleistungseinsätze an die Ortswehr Bücken geplant. Die mit neuester Technik ausgestatteten Fahrzeuge, lösen die ausgedienten ab. Somit sind die Ortswehren bestens für das immer umfangreicher werdende Einsatzspektrum aufgestellt.

 

„Die Einsätze sprechen für sich. Die Feuerwehren in unserer Gemeinde sind somit unverzichtbar für die Gesellschaft“, sagte Bernd Meyer, stellvertretend für den Samtgemeindebürgermeister. Er lobte damit die Arbeit und das Engagement der Einsatzkräfte aber darüber hinaus auch den problemlosen Ablauf der Fusion innerhalb der Feuerwehren. Kreisbrandmeister Bernd Fischer berichtete ebenfalls von einer hohen Einsatzzahl der Feuerwehren im Landkreis Nienburg / Weser. Auch die Kreisfeuerwehr kam mit zwei Großbränden an einem Tag an ihre Grenzen. Die Vorbereitungen der Leitstellenzusammenlegung aber auch die Bildung des Atemschutzpools sind im vollen Gange, so Fischer weiter. Sein Dank galt der Feuerwehrführung, aber auch den Ortswehren für die hervorragende Abarbeitung der Einsätze.

 

Neben den Jahresrückblicken der Funktionern, stand sowohl eine Beförderung, als auch eine Ehrung an. Befördert wurde der Löschmeister und Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Andreas Ohling zum Oberlöschmeister. Für die Ausführung als letzter stellvertretender Gemeindebrandmeister der alten Samtgemeinde Eystrup bis zur Fusion, wurde Friedhelm Brandenburg geehrt.

 

Text & Foto: Timo Becker / Feuerwehrpressesprecher Grafschaft Hoya

04. Dezember 2011


 


Freiwillige Feuerwehren für schnellen Einsatz gelobt

 

Hoya / Schweringen (tb)– Zu einer Einsatznachbesprechung trafen sich kürzlich die Führungskräfte aller beteiligten Feuerwehren des Silobrandes in Schweringen im Lindenhof Hoya. Wie berichtet kam es in den frühen Morgenstunden des 26. Septembers zu einer Staubexplosion mit einer anschließenden Ausbreitung des Feuers im Dachbereich der Siloanlage. Dabei griff das Feuer auch auf den Inhalt einiger Silos über. Insgesamt waren an die 300 Einsatzkräfte  mit den Löscharbeiten beschäftigt. Neben sämtlichen umliegenden Feuerwehren, waren Bereitschaftseinheiten wie die ABC-Züge aus Nienburg und Diepholz vor Ort, mehrere Einheiten des Rettungsdienstes, sowie Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Hannover und Fahrzeuge der Feuerwehrtechnischen Zentralen aus Nienburg und Barrien.

 

Gemeindebrandmeister Carsten Meyer bedankte sich vor allem bei den Feuerwehren aus den umliegenden Landkreisen und Regionen für die Bereitstellung der Einsatzkräfte und Fahrzeuge, sowie die gute Zusammenarbeit. Auch der Geschäftsführer des Kraftfuttermittelwerk, Bernd Becker lobte den schnellen und effektiven Einsatz der Freiwilligen Feuerwehleute, die zum Teil ihr Leben bei diesem gefährlichen Einsatz riskiert haben. Wie gefährlich und unberechenbar Staubexplosionen sind verdeutlichte Sicherheitsingenieur, Thomas Seidelmann in seinem Vortrag über den Einsatz in Schweringen und verdeutlichte dieses an dem Beispiel des Großbrandes der Rolandmühle im Bremer Holzhafen. Dort starben nach einer Mehlstaubexplosion im Februar 1979 - 14 Menschen, 17 wurden dabei zum Teil schwer verletzt.

 

 

Was die Zündquelle in Schweringen, und somit ein zwingender Bestandteil einer Explosion ist, ist noch nicht geklärt. „Nach dem jetzigen Ermittlungsstand haben sich keine Hinweise auf fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung ergeben“, so Gabriela Mielke - Pressesprecherin der Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg auf Rückfrage. Ein großen Dank für die Einsatzbereitschaft, sprach Kreisbrandmeister Bernd Fischer aus. Auch wenn die Feuerwehrkräfte nun auf derartige Einsätze bestens vorbereitet sind, sollten diese Einsätze der Vergangenheit angehören, so Fischer abschließend. Derzeit ist eine Spezialfirma mit der Entleerung der Silos beschäftigt. Bei dem Verfahren wird der Inhalt der Silos von oben rausgesagt. Wie es mit den betroffenen Silos dann weiter geht ist noch unklar.

 

Text: Timo Becker / Pressespreche




Erster Samtgemeindefeuerwehrball nach der Fusion



Rund 270 Feuerwehrleute fanden sich zum diesjährigen Samtgemeindefeuerwehrball auf dem großen Festzelt des Guder-Parkplatzes ein.


Hoya – „Es ist auch für uns was ganz Neues!“, so Gemeindebrandmeister Carsten Meyer in seiner Eröffnungsansprache am Sonnabend auf dem ersten gemeinsamen Feuerwehrball in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya nach der Fusion. Erstmals wurde der Feuerwehrball nämlich nicht auf einem Saal, sondern auf einem Festzelt ausgetragen. Aufgrund der fusionierten und damit erhöhten Gesamtmitgliederzahl mussten schon im vergangenen Jahr Überlegungen angestellt werden, welche Einrichtung dafür am besten geeignet sei. In diesem Jahr entschied man sich erstmals das Festzelt, der am Vorabend stattfindenden PaPlaPa, zu nutzen. Die Ortsfeuerwehr Hoya hatte als Ausrichter das Festzelt auf dem Guder-Parkplatz feierlich geschmückt und die Tanzveranstaltung in diesem Jahr organisiert. Da vielerorts auch Erntefeste stattfanden, hatte sich weniger Besuch angemeldet, als zunächst geplant. Insgesamt fanden sich jedoch an die 270 Feuerwehleute inklusive ihrem Anhang auf dem Festzelt ein und tanzten bis spät in die Nacht. Vor dem Eröffnungstanz wurde jedoch noch der derzeit stellvertretende Ortsbrandmeister von Hoya, Burkhard Trumpke für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Nicht nur für die Jahrelange Treue sprachen Ortsbrandmeister Wilfried Gütz und Gemeindebrandmeister Carsten Meyer ihren dank aus, sondern auch für das überaus große Engagement als stellvertretender Ortsbrandmeister und Jahrzehntelanger Gerätewart.

 

Text & Foto: Timo Becker / Feuerwehrpressesprecher Grafschaft Hoya

11.09.2011


 


25/07 2011:
Mit einfachen Mitteln Leben retten

Eine echte Herzensangelegenheit ist die Rauchmelderaktion der Feuerwehr Hoya für Ortsbrandmeister Wilfried Gütz und seinen Stellvertreter Burkhard Trumpke. Deswegen verschenken sie lebensrettende Rauchmelder. Ihre Zielgruppe sind Kinder aus Hoya, die in diesem Jahr geboren wurden. „Mit dieser Aktion wollen wir so genannte Rauchtote, also Menschen die bei einem Brand durch giftigen Rauch sterben, vermeiden“ so der Ortsbrandmeister. Den Anfang hat bereits eine junge Familie aus Hoya gemacht (wir berichteten). Wilfried Gütz und Burkhard Trumpke hoffen nun, dass sich noch viele Nachahmer finden. Wer sich bei den engagierten Feuerwehrleuten meldet, erhält einen Rauchmelder und einen so genannten „Kinderfinder“. Der laute Alarm eines Rauchmelders warnt die Bewohner eines Hauses vor Brandgefahr und ermöglicht es, sich in Sicherheit zu bringen und Hilfe zu holen. Die „Kinderfinder“ sind stark reflektierende Aufkleber, die von außen an Kinderzimmertüren aufgeklebt werden, und es den Rettungskräften ermöglichen, gezielt nach Kindern zu suchen. Unterstützt wird die Feuerwehr Hoya von Thomas Schreiner von der Concordia Versicherung, der die Rauchmelder zur Verfügung stellt. Die „Kinderfinder“ spendet Jürgen Horstmann von der VGH Versicherung Hoya. Wer an der Rauchmelder-Aktion der Feuerwehr Hoya teilnehmen möchte, kann sich unter der Rufnummer 04251/ 30 66 an den Ortsbrandmeister Wilfried Gütz wenden.

 

Text und Foto: A. Steuer, Feuerwehr-Pressewart (FPS) SG Hoya





20/07 2011:
Feuerwehr-Führungs-Trio nun offiziell im Dienst


Carsten Meyer, Wilfried Gütz, Georg Bühmann, Uwe Kardas, Friedhelm Brandenburg und Detlef Meyer (Von l. nach r.)

Samtgemeindebrandmeister und zwei gleichberechtigte Stellvertreter sowie Eystruper Ortsbrandmeister ernannt

 

Carsten Meyer, Georg Bühmann und Wilfried Gütz sind seit heute offiziell das neue Führungs-Trio der Feuerwehren der Samtgemeinde Grafschaft Hoya.

Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer ernannte in einem kurzen formalen Akt Carsten Meyer aus Wienbergen für die nächsten sechs Jahre zum Samtgemeindebrandmeister. Als gleichberechtigte Stellvertreter stehen ihm, ebenfalls für sechs Jahre, Georg Bühmann aus Eystrup und Wilfried Gütz aus Hoya, zur Seite.

Der Ernennung der drei liegt eine einstimmige Entscheidung der Feuerwehren zugrunde. Noch vor der eigentlichen Fusion der Samtgemeinden Eystrup und Hoya hatte es bereits Gespräche gegeben, um die Führungsfrage zu klären. Ein „Führungsvakuum“ sollte unbedingt vermieden werden. Zügig und einstimmig wählten die Brandschützer Carsten Meyer, Georg Bühmann und Wilfried Gütz zu ihren neuen Chefs. Am 4. Juli folgte der Samtgemeinderat diesem Vorschlag.

In einer kurzen Ansprache lobte Detlef Meyer das zielgerichtete Vorgehen der Feuerwehren: „Ihr wart euch ja schnell einig“, sagte er am Mittwoch. „Ich freue mich auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit aus den ersten Monaten seit der Fusion.“

Nicht nur die Samtgemeindebrandmeister wurden ernannt. Mit Uwe Kardas hat die Feuerwehr Eystrup nun auch offiziell einen neuen Ortsbrandmeister. Detlef Meyer überreichte ihm ebenfalls eine Ernennungsurkunde für die nächsten sechs Jahre.

Friedhelm Brandenburg aus Hämelhausen, der bis zur Fusion stellvertretender Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Eystrup war, wurde aus seinem Amt entlassen. Detlef Meyer bedankte sich für das Engagement Brandenburgs und überreichte ihm ein Präsent als Anerkennung für seinen geleisteten Dienst.

 Text: A. Steuer, Feuerwehr-Pressesprecher (FPS) SG Grafschaft Hoya




23/06 2011:
Rauchmelder retten Leben


Burkhard Trumpke montiert unter den "wachsamen" Augen der Familie Wendt den Rauchmelder

HOYA  In einer besonderen Mission war heute die Feuerwehr Hoya unterwegs. Ihr Auftrag: Ein Rauchmelder für Charlotte. Ihr Ziel: Das Kinderzimmer der fünf Monate alten Tochter von Michael und Maike Wendt. Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Rauchmelder retten Leben“ installierten Ortsbrandmeister Wilfried Gütz und sein Stellvertreter, Burkhard Trumpke sowie Petra Guder dort einen Rauchmelder und überreichten „Kinder-Finder“.

Bevor es jedoch dazu kam, hatte die Hoyaer Rathausverwaltung, nach Gesprächen mit Wilfried Gütz, Paare angeschrieben, die gerade Eltern geworden sind. Der Ortsbrandmeister setzt damit die bundesweit laufende Rauchmelder-Aktion auch in Hoya um und verteilt kostenlose Rauchmelder und die so genannten „Kinder-Finder“ als Lebensretter an die Eltern neuer Erdenbürger.

Wenn es brennt, können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen. Im Schlaf riecht der Mensch nichts. In der Regel ist bei einem Brand, nicht das Feuer, sondern der Rauch, nach bereits drei Atemzügen, tödlich. Der laute Alarm eines Rauchmelders warnt rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt damit den nötigen Vorsprung, sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Die „Kinder-Finder“ sind stark reflektierende Aufkleber, die von außen Kinderzimmertür aufgeklebt werden. Da Brandrauch aufsteigt, sollten man die Kinder-Finder im unteren Bereich anbringen. Dies erleichtert den Rettungskräften selbst bei großer Rauchentwicklung, die Kinderzimmer schnell zu finden. Gerade Bei Wohnungsbränden verhalten sich Kinder anders als Erwachsene: Sie suchen oft ihr vertrautes Kinderzimmer auf um sich dann in Panik angstvoll zu verstecken. Deswegen ist es wichtig das die Rettungskräfte Kindern gezielt suchen können.

Nach der fachgerechten Montage bedankten sich Michael und Maike Wendt für diese Aktion. Wenn Charlotte demnächst in ihr Kinderzimmer umzieht hat sie bereits einen Lebensretter unter der Zimmerdecke.

Unterstützung für diese Aktion erhielt die Feuerwehr Hoya von Thomas Schreiner, Concordia-Versicherung, der die Rauchmelder zur Verfügung stellte und von Jürgen Horstmann, VGH Versicherung Hoya, der die „Kinder-Finder“ spendete.

Text: A. Steuer, FPS Samtgemeinde Hoya




Landmaschinenwerkstatt Köster offizieller „Partner der Feuerwehr“



WECHOLD – Zum offiziellen „Partner der Feuerwehr“ wurde Hartmut Köster als Betriebsleiter seiner Schmiede- und Landmaschinenwerkstatt bei der jüngsten Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes (LFV)  in Stadthagen ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist speziell für Betriebe, die die Ehrenamtlichkeit ihrer Arbeitnehmer im Feuerwehrdienst unterstützen und fördern. Hartmut Köster ist selber seit dem 16. Lebensjahr aktives Mitglied der Ortsfeuerwehr Wechold und fungiert heute als Atemschutzgeräteträger. Über Jahre hinweg führte er zudem das Amt des Gerätewartes aus. Köster und sein Team reparieren Landmaschinen und Gartengeräte. Auch der Verkauf von Motorsensen und Rasenmähern, wie aber auch Schmiedearbeiten gehören zum Dienstleistungsbereich des Betriebes. Drei seiner sieben Mitarbeiter sind ebenfalls aktive Mitglieder in den Feuerwehren Hoyerhagen, Eitzendorf und Hilgermissen. Einer dieser Mitarbeiter verrichtet zudem seinen Dienst in zwei Feuerwehren gleichzeitig. Des Weiteren gehört eine Aushilfskraft der Stützpunktfeuerwehr Martfeld an.

Gerade in der ländlichen Region ist es tagsüber schwierig genügend Einsatzkräfte zu mobilisieren. Hartmut Köster geht mit gutem Beispiel voran. Im Falle einer Alarmierung, ermöglicht er seinen Mitarbeitern ihren Einsatzdienst zum Schutz und Wohl der Allgemeinheit nachzukommen und das während der Arbeitszeit. Auch die Teilnahmen an feuerwehrtechnischen Lehrgängen und Fortbildungen werden problemlos ermöglicht. Für Übungs- aber auch Reparaturzwecke stellt Köster seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Dies verdient besondere Anerkennung: so konnte Köster als einziger Betrieb im Jahr 2011  im Landkreis Nienburg/Weser die Förderplakette des LFV Niedersachsen entgegennehmen. Überreicht wurde diese vom Niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann und Hans Graulich dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen. Jährlich können bis zu 22 Betriebe die gestiftete Förderplakette durch den Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und den Innenminister, als Zeichen für feuerwehrfreundliche Betriebe entgegennehmen. Zur Auszeichnung waren neben 12 Mitgliedern der Ortswehr Wechold auch der Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, Ordnungsamtsleiter Uwe Back,  Kreisbrandmeister Bernd Fischer und Gemeindebrandmeister Carsten Meyer erschienen.

 

Text: Timo Becker / Pressesprecher FF Grafschaft Hoya

Foto: LFV

 


 


 

Gemeindefeuerwehrtag und Jubiläum in Hämelhausen

 

Ein ganzes Wochenende rund um die Feuerwehr hatten jetzt die Aktiven um Ortsbrandmeister Thomas Schnabel in Hämelhausen organisiert. Den Auftakt zu diesem „Feuerwehr-Wochenende“ machten am vergangenen Samstag die Leistungswettkämpfe. Im Rahmen des ersten gemeinsamen Feuerwehrtages nach der Samtgemeindefusion, traten 17 der 18 Feuerwehren der Samtgemeinde Hoya gegen einander an. Im Vorfeld hatten die Kameraden der Feuerwehr Hämelhausen, unterstützt von den Feuerwehrfrauen und etlichen Bürgern, alles getan um den perfekten Rahmen für dieses geschichtsträchtige Ereignis zu schaffen. Von der Wettkampfbahn bis zur Eisbude war für alles gesorgt. Ihre Mühen wurden nicht zuletzt mit viel Sonnenschein und rundherum gelungenen Wettkämpfen belohnt. Bei bestem Wetter und Temperaturen die nahe an die 30° Gradmarke kamen, konnte Ortsbrandmeister Thomas Schnabel neben den angereisten Feuerwehren viel Prominenz aus Feuerwehr, Politik und Vereinen begrüßen. Wie bei solchen Anlässen üblich, startete die gastgebende Mannschaft aus Hämelhausen als Erste. Doch ging es nicht nur um den Pokal der Samtgemeinde Hoya, sondern auch um die Qualifizierung für die Teilnahme an den Kreiswettkämpfen. Die Feuerwehren die die ersten 10 Plätze belegen sind für die Wettkämpfe auf Kreisebene qualifiziert. Schlussendlich konnten die Hämelhauser den Wettbewerb für sich entscheiden. Die Hämelhauser siegten mit 422,42 Punkten vor der Mannschaft aus Helzendorf-Nordholz, die mit 421,68 Punkten den 2. Platz eroberten. Den dritten Platz belegte die Feuerwehr Wienbergen mit 408,72 Punkten. Nach der Siegerehrung lud Thomas Schnabel die Anwesenden Wehren noch ein den Wettkampftag gemütlich ausklingen zu lassen. In dem eigens aufgestellten Zelt wurde dann noch kräftig gefeiert.

Am Sonntag ging es mit dem eigentlichen Jubiläum der Freiwillige Feuerwehr Hämelhausen weiter. Die 1936 gegründete Wehr feierte ihren 75-jährigen Geburtstag in einem angemessenen Rahmen. Der Tag begann mit einem Zeltgottesdienst, an den sich der Festkommers anschloss. Auch zu dem Jubiläum waren wieder viele Gäste aus Feuerwehr, Politik und Vereinen erschienen, die Thomas Schnabel begrüßen konnte. In seiner Rede ließ er dann einige besondere Ereignisse aus der Geschichte Revue passieren, bevor er sich bei allen Beteiligten herzlich für deren Engagement bedankte. Als Kreisbrandmeister Bernd Fischer ans Mikrofon trat, wies er in seiner Rede besonders auf die Feuerwehr als unverzichtbares Ehrenamt hin. Feuerwehren hätten heute mehr Aufgaben als „nur“ ein Feuer zu löschen. Sie sind Kulturträger, Garanten für Sicherheit und leisten darüber hinaus eine hervorragende Jugendarbeit. Und dieses Alles funktioniert nur mit Menschen, die bereit sind, sich für andere stark zu machen.

Carsten Meyer bedankte sich in seiner Funktion als Gemeindebrandmeister für die stete Einsatzbereitschaft der Hämelhauser. „Feuerwehr ist eine Einrichtung, die durch die Herzen der Kameraden getragen werden.“ so Meyer in seiner Ansprache. Danach übernahm der Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer das Mikrofon. Mit dem Zitat vom ehemaligen  Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der die Feuerwehren als die "früheste, lebendigste und mutigste Bürgerinitiative“ bezeichnete sprach er den anwesenden Feuerwehrleuten ein großes Lob aus. Darüber hinaus sicherte er, selbstverständlich im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten, den Feuerwehren größtmögliche Unterstützung zu.

Nach dem Kommers begannen die Alterswettkämpfe, auch Eimerspiele genannt. Auch hier starteten die Hämelhauser Kameraden als Erste. Allerdings war es ihnen diesmal nicht vergönnt den ersten Platz zu erringen. Bei den Eimerspielen landete Gandesbergen (456,47 Punkte) auf Platz eins und damit vor Wienbergen (450,44 Punkte), die auf Platz zwei kamen. Den dritten Platz sicherte sich die Ortswehr Bücken (448,50 Punkte).

 

Text: A. Steuer, SG Feuerwehr-Pressesprecher Hoya


 


Platzierungen der Alterswettbewerbe

Platz

Freiwillige Feuerwehr

Punkte

1

 

Gandesbergen

456,47

2

 

Wienbergen

450,44

3

 

Bücken

448,80

4

 

Hämelhausen

446,50

5

 

Eystrup

446,18

6

 

Schweringen

443,63

7

 

Dörverden

441,32

8

 

Helzendorf-Nordholz

439,40

9

 

Duddenhausen

438,10

10

 

Hassel

435,91

11

 

Hoyerhagen

434,03

12

 

Hilgermissen

433,75

13

 

Rohrsen

430,96

14

 

Heesen

425,30

15

 

Eitzendorf

424,43

16

 

Heemsen

422,38

17

 

Barme

419,63

18

 

Hülsen

416,41

19

 

Hoya

416,38

20

 

Warpe

416,19

21

 

Magelsen

411,28

22

 

Wechold

410,94

23

 

Haßbergen

405,48

24

 

Westen

404,03

25

 

Stedorf

348,03

 


Die Platzierungen der Leistungswettbewerbe

Die Platzierungen der Leistungswettbewerbe

 

Platz

Freiwillige Feuerwehr

Punkte

1

Hämelhausen

422,42

2

Helzendorf-Nordholz

421,68

3

Wienbergen

408,72

4

Gandesbergen

402,04

5

Eystrup

397,30

6

Magelsen

396,09

7

Hilgermissen

395,52

8

Bücken

394,71

9

Warpe

387,24

10

Hoya

377,04

11

Duddenhausen

368,40

12

Wechold

367,22

13

Heesen

364,80

14

Schweringen

361,57

15

Hoyerhagen

360,23

16

Mehringen

348,24

17

Eitzendorf

347,16

 


 


Führungstrio für die neue Samtgemeindefeuerwehr gewählt



Das neue Führungstrio Gemeindebrandmeister Carsten Meyer mit Stellvertreter Wilfried Gütz (l.) und Georg Bühmann (r.)


Es ist vollbracht. Die Samtgemeindefeuerwehr Grafschaft Hoya hat sich nach der Fusion mit der Samtgemeinde Eystrup, am vergangenen Donnerstag neu zusammengesetzt. Im Vordergrund der Gemeindekommandositzung standen die Neuwahlen des Gemeindebrandmeisters, zusammen mit zwei gleichberechtigten stellvertretenden Gemeindebandmeistern. „Es ist für mich eine ganz besondere Ehre als Wahlleiter bei dieser Sitzung zu fungieren“, so Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer vor der Wahl. Die Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter wählten einstimmig Carsten Meyer aus Wienbergen zum neuen Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Grafschaft Hoya. Meyer, welcher 1974 in die Jugendfeuerwehr eingetreten ist,  war 17 Jahre Ortsbrandmeister, 12 Jahre stellvertretender Gemeindebrandmeister und die letzen zwei Jahre Gemeindebrandmeister der alten SG Grafschaft Hoya. Ebenfalls einstimmig wurden als stellvertretende Gemeindebrandmeister Wilfried Gütz aus Hoya und Georg Bühmann aus Eystrup gewählt. Sowohl Gütz, als auch Bühmann verfügen ebenfalls über jahrelange Erfahrungen im Bereich der Feuerwehrführung durch bereits ausgeübte Ämter als stellvertretende Gemeindebrandmeister und Gemeindebrandmeister. Alle drei bedankten sich für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen. Um die 18 Feuerwehren in der nun rund 216 Quadratkilometer großen Samtgemeinde führen und leiten zu können, entschloss man sich in den  vorangegangenen Fusionsgesprächen zur Bildung eines Führungstrios. Während Carsten Meyer die Koordination und Leitung der Wehren unter sich hat, kümmert sich Georg Bühmann um die Einsatzdokumentation und Wilfried Gütz um den Bereich der Lehrgänge und Fahrzeug-/ Gerätebeschaffung. Rechtsverbindlich wird die Zusammensetzung mit der Abstimmung bei der Samtgemeinderatssitzung vor den Sommerferien. Zwei gleichberechtigte Doppelbesetzungen gibt es auch im Funktionsamt der Kleiderkammerwarte, welches von  Vera Döring und Gerhard Bergmann-Kramer getätigt wird. Als Pressesprecher betreut André Steuer den Bereich Eystrup, sowie die Stadt Hoya – Timo Becker die Ortschaften von Magelsen bis Schweringen.

Der Mitgliederstand betrug zum Jahresbeginn 646 aktive Einsatzkräfte in der neuen fusionierten Samtgemeinde.  Beim Blick in die Zukunft stehen zum einen die Neubeschaffungen von drei Fahrzeugen im Wert von 410.000 Euro auf den Plan. Dabei handelt es sich um ein Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6) für die Ortsfeuerwehr Hassel, einen Gerätewagen - Sonder (GW-S) für die Ortswehr Bücken und die weitere Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF-Doka). Die Auslieferung, des bereits in Auftrag gegebenen Einsatzleitwagens (ELW) für die Samtgemeindefeuerwehr mit Standort Bücken, soll im 2. Halbjahr 2011 erfolgen.

Die vor kurzen durch den Samtgemeinderat geänderte Satzung der Feuerwehren macht zudem die Gründung von Kinderfeuerwehren möglich. Die Planungen zur Gründung laufen hier auf Hochtouren. „Unser Ziel ist es,  dem Demografischen Wandel entgegen zu wirken, denn schon in den nächsten 10 bis 15 Jahren werden wir aus altersbedingten Gründen einen erheblichen Wegfall von aktiven Einsatzkräften haben.“ „Die häufige Alarmierung der Wehren beweist zudem, dass die Feuerwehren heutzutage gefragter denje sind“, so Meyer weiter. Die Ernennung der Funktioner war ebenfalls ein weiterer Höhepunkt bei der Gemeindekommandositzung. Hierbei hat eine ausgewogene, zum Teil auch Neubesetzung der Ämter aus beiden Samtgemeinden stattgefunden. Der ersten gemeinsamen Einsatz, aller 18 Feuerwehren war übrigens schon lange Zeit vor der Fusion. Mit der Großevakuierung Hoyas am 1. Oktober 2009 war erstmalig die Zusammenarbeit beider Samtgemeinden gefordert. Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer lobte abschließend die schon bereits gut geleistete Vorarbeit im Bezug auf die möglichen Einteilungen der Aufgabenbereiche sowohl bei der Führungsebene, als auch die der Funktionsträger.



Die neuen Funktioner: Henning Nolte, Timo Becker, Jan Schumacher, Silke Gütz, André Steuer, Horst Günnemann, Kerstin Paul, Kurt Cordes, Henning Koröde, Dietfried Röpe

Es fehlen: Vera Döring, Gerhard Bergmann-Kramer, Heiko Linge, Peter Preikschat und Andreas Ohling


Die neuen Funktionsträger der

Samtgemeindefeuerwehren Grafschaft Hoya

 

Gewählt:

Gemeindebrandmeister: Carsten Meyer, Gleichberechtigte stellvertretende Gemeindebrandmeister: Georg Bühmann & Wilfried Gütz

 

Ernannt:

Samtgemeindejugendfeuerwehrwart: Andreas Ohling;

Pressesprecher: Timo Becker  & André Steuer; Internetbeauftragter: Henning Nolte; Sicherheitsbeauftragter: Heiko Lange;  Samtgemeinde-Atemschutzwart: Dietfried Röpe; Stv. Samtgemeinde Atemschutzwart: Axel Klusmann; Schriftführer und Kassenwart: Henning Koröde; Frauensprecherin: Kerstin Paul; Truppmann I-Ausbildungsleiter und Leiter der Gefahrgutgruppe: Jan Schumacher; Funkwart: Peter Preikschat; Brandschutzerzieherin: Silke Gütz; Stv. Brandschutzerzieher und Stv. Wettbewerbsleiter: Horst Günnemann; Wettbewerbsleiter: Kurt Cordes; Kleiderkammerwarte: Vera Döring & Gerhard Bergmann-Kramer

 

Text: Timo Becker

 

Fotos: André Steuer

Pressesprecher der Feuerwehren Grafschaft Hoya


 

 


„Der Fusion steht nichts mehr im Wege“



Die Gemeindebrandmeister Carsten Meyer (r) und Georg Bühmann (3 v.l.) sowie deren Stellvertreter mit den verabschiedeten und dem Beförderten Martin Stelter (2v.r)

Nur noch wenige Tage bis zur Gemeindefusion der Samtgemeinden Grafschaft Hoya mit der Samtgemeinde Eystrup. Schon jetzt trafen sich die beiden Gemeindekommandos der Feuerwehren zu ihrer Jahresabschlusssitzung im Gasthaus Thöle in Bücken.

 

Die Gemeindebrandmeister Carsten Meyer (Grafschaft Hoya) und Georg Bühmann (Samtgemeinde Eystrup) konnten knapp 100 Feuerwehrkameradinnen und –kameraden, sowie Gäste begrüßen. Nach der Begrüßung folgte der Jahresbericht des Gemeindebrandmeisters Carsten Meyer. Dieser berichtete von den Anschaffungen im vergangenen Jahr. Darunter eine Wärmebildkamera-, sowie ein Mannschaftstransportwagen (MTW) ebenfalls für die Samtgemeindefeuerwehren. Des Weiteren wurden zwei neue Einsatzfahrzeuge TSF-Doka für die Ortsfeuerwehren Duddenhausen und Warpe angeschafft. Letztere Wehr erhält diese Woche ihr neues Fahrzeug. Die ursprüngliche Beschaffung eines ELW verschiebt sich auf das kommende Jahr. Neben den 75-jährigen Jubiläen der Ortfeuerwehren Wechold, Schweringen und Warpe legte Meyer auch die aktuellen Mitgliederzahlen vor. Derzeit tätigen 489 Kameraden ihren Dienst in den 14 Wehren, davon 41 Frauen. Abschließend dankte Carsten Meyer einmal ausdrücklich den Funktionsträgern der Samtgemeindefeuerwehr für ihre Arbeit und ständige Bereitschaft. Weiteren Dank richtete Meyer an die Verwaltung, sowie an seinen Stellvertreter Wilfried für die sehr gute Zusammenarbeit. Wilfried Gütz berichtete über das Einsatzgeschehen in 2010. Zu insgesamt 59 Einsätzen rückten die Einsatzkräfte im abgelaufenen Jahr aus. Verzeichnet wurden 34 Technische Hilfeleistungen, 18 Brandeinsätze und sieben Fehlalarme. Ferner wurden noch zwei Alarmübungen abgearbeitet. Zahlreiche Kameraden ließen sich an der FTZ Nienburg und an den Landesfeuerwehrschulen in Celle fortbilden. Seitens der Samtgemeindefeuerwehr Grafschaft Hoya, verabschiedete Carsten Meyer langjährige Funktionsträgern aus dem Samtgemeindekommando. Darunter die bereits ausgeschiedenen Ortsbrandmeister Wilhelm Meyer (Magelsen), Dieter Clausen (Wechold), Friedhelm Brüggemann (Duddenhausen), Wilfried Schemel (Schweringen), sowie Kurt Schröder als ehemaliger stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Warpe . Nach der Fusion werden die langjährig getätigten Ämter des Samtgemeindejugendfeuerwehrwartes, Detlef Kuhlmann und des Webmasters der Feuerwehren Grafschaft Hoya, Günter Landau neu besetzt werden. Allen Kameraden galt ein großer Dank, denn sie haben alle auf ihrer Weise über Jahre hinweg die Feuerwehren geprägt. Befördern konnte Gemeindebrandmeister Meyer den Löschmeister Martin Stelter zum Oberlöschmeister.

 

Herbert Wendhausen berichtete von den verschiedensten Veranstaltungen in der Alterskameradschaft, darunter eine Tagesfahrt mit 180 Personen in die Lüneburger Heide.

 

Seitens der „noch Samtgemeinde Eystrup“ berichtet Gemeindebrandmeister Georg Bühmann von einem eher ruhigeren Jahr was die Anzahl der Einsätze betraf. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Einsätze um die Hälfte, jedoch mussten die Einsatzkräfte zweimal leblose Personen bergen. Die Art der EinsätZe belief sich auf 8 Technische Hilfeleistungen, 8 Brandeinsätze, ein Vorsorgealarm und zwei Alarmübungen. Fortbilden ließen sich 11 Kameraden an der FTZ in Nienburg und 13 an der Landesfeuerwehrschule in Celle. Erfolgreich schlossen drei Brandschützer ihren Truppmann I - und ebenfalls drei Mitglieder den Truppmann II Lehrgang ab. Bühmann lobte weiter die hervorragende Arbeit des Brandschutzerzieherteams, die bei vielen Schul- aber auch öffentlichen Veranstaltungen auf die Gefahren von Feuer hinweisen. Weiter dankte er aber auch den Jugendwarten in der „alten Samtgemeinde“ die  den Feuerwehrnachwuchs sicherstellen. Ebenfall über ein neues Einsatzfahrzeug, auch ein TSF Doka darf sich dieses Jahr noch die Ortsfeuerwehr Hämelhausen freuen. Ebenfalls neu angeschafft wurde nach einem Totalausfall die Tragkraftspritze der Ortswehr Hassel. Bezüglich der Auslieferung eines neuen Gerätewagens mit Sonderausstattung (GW-S) muss sich die Stützpunktfeuerwehr Eystrup noch bis nächstes Jahr gedulden. Sehr zuversichtlich äußerte sich Bühmann über die zukünftige Zusammenarbeit in der „neuen Samtgemeinde“. Er dankte der Politik und Verwaltung der Samtgemeinde Eystrup für die Unterstützung und Bereitstellung bei Anschaffungen neuer Gerätschaften.

Auch die Jugendwarte beider Samtgemeinden legten ihren Abschlussbericht vor. Detlef Kuhlmann berichtete vom aktuellen Mitgliederstand in den Jugendfeuerwehren. Insgesamt 73 Kinder und Jugendliche, davon 14 Mädchen haben die Jugendfeuerwehren zu verzeichnen.34 Mitglieder gehören der JF Bücken und Umgebung an, 22 JF Hoya, und 17 JF Hilgermissen. Zahlreiche Dienste und Aktionen wurden in den Jugendfeuerwehren angeboten. Kuhlmann, der in der „neuen Samtgemeinde“ sein Amt nicht mehr tätigen wird, bedankte sich für die Unterstützung in den vergangenen 12 Jahren. Andreas Ohling, Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Eystrup & Umgebung, berichtete ebenfalls von den Aktivitäten in den Jugendfeuerwehren wie auch der Teilnahme am Kreisjugendzeltlager (KJZ) in Langendamm. Insgesamt 21 Jungen und vier Mädchen gehören der Jugendfeuerwehr an. Der Großteil der Mitglieder stammt alleine mit 22 Jugendlichen aus Eystrup. Ein Dank sprach Ohling seinen sieben Jugendwarten bzw. Betreuern aus, die ihm tatkräftig zur Seite stehen.

 

Die letzte Versammlung als Samtgemeindebürgermeister nutzte Wolfgang Rustemeyer um noch einmal für das Engagement und die Hilfsbereitschaft zu Danken: „Die hochmotivierten und qualifizierten Feuerwehrleute haben einen hohen Stellenwert in der Gemeinde“, so Rustemeyer. Allerdings bat er aber auch um Verständnis, hinsichtlich Neuanschaffungen. In seinem Amt ist es nicht einfach alle Bedürfnisse der einzelnen Einrichtungen und Verbände zu stillen, so Rustemeyer weiter. Für 18 Jahre gute Zusammenarbeit bedankte er sich bei den Feuerwehren.

 

Dietmar Scholz, Leiter der Hoyaer Polizeidienststelle, bedankte sich ebenfalls für die Hilfestellung der Feuerwehren, die bei manchen Einsätzen unverzichtbar sei. Zudem lobt er die gute Jugendarbeit die in der Samtgemeinde betrieben wird.

 

Dass auch Feuerwehr und THW gut zusammenarbeiten können, zeigte sich im Herbst dieses Jahres, als ein Boot im Hoyaer Hafen zu kentern drohte. In Zusammenarbeit gelang schließlich die Bergung. Dafür dankte Horst Oetzel, Schulleiter der THW Bundesschule Hoya. Zum Abschluss der Gemeindekommandositzung dankte Wilfried Gütz dem Gemeindebrandmeister Carsten Meyer für das überaus große Engagement. Die Ernennung der neuen Ämter im Samtgemeindekommando erfolgt im kommenden Jahr.

 

Text & Foto: Timo Becker /Pressesprecher FF Grafschaft Hoya

 


 


Grundstein für aktiven Einsatzdienst gelegt



Die neuen Brandschützer aus den Gemeinden Grafschaft Hoya und Eystrup mit Gemeindeausbildungsleiter Jan Schumacher (oben 3 v. r), sowie Kreisausbildungsleiter Alwin Willenborg (oben 3 v. l)


Samtgemeindefeuerwehr gratulierte mit Überraschungsbesuch



Das Goldpaar Lisa und Fritz Meyer mit ihrem Sohn und dem Gemeindebrandmeister Carsten Meyer (rechts), sowie dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Wilfried Gütz (links)





Ein halbes Jahrhundert im Bund der Ehe und eine noch längere Mitgliedschaft im Feuerwehrwesen. In seiner aktiven Feuerwehrlaufbahn war Fritz Meyer unter anderem Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes (LFV), sowie Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

 

Die Ehe zwischen Lisa und Fritz Meyer verdient besondere Anerkennung, denn trotz des überaus großen Engagements von Fritz Meyer hat das Goldpaar sich stets den Rückhalt für einen gemeinsamen Lebensweg gegeben. „Es ist selten vorgekommen, dass ich Sprachlos bin!“, so Fritz Meyer am Vorabend des Fünfzigsten Hochzeitstagtag, als auf einmal die Feuerwehrführung und Alterskameradschaft samt Fahrzeugen aus den Samtgemeinden Grafschaft Hoya, Eystrup und Dörverden mit musikalischer Unterstützung der „Barmerländer Kapelle“ das Meyerische Anwesen in Wienbergen betrat. Organisiert hatte diesen Überraschungsbesuch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Wilfried Gütz. Nicht einmal Fritz Meyers Sohn, der Gemeindebrandmeister Carsten Meyer wusste von dem Vorhaben.

 

Alle waren gekommen um dem Goldpaar zu gratulieren. „Es ist schön, dass du noch genauso strahlst wie vor 50 Jahren!“  so Hans Heinrich Ullmann, ehemaliger Ortsbrandmeister von Asendorf und ständiger Weggefährte Meyers, in den Dienstjahren im Deutschen Feuerwehrverband. Dieses Ehebündnis zeigt deutlich, dass man auch nach 50 Jahren noch gemeinsam glücklich miteinander sein kann. Ein Tag, an dem sich Lisa und Fritz Meyer gerne erinnern werden.

 

Text & Foto: Timo Becker Pressesprecher FF Grafschaft Hoya


Wettbewerbe & Festkommers in Wechold



Kreisbrandmeister Bernd Fischer, Ingo Meyer, Heirich Hopmann, Wecholds Ortsbrandmeister Lars Meyer und Gemeindebrandmeister Carsten Meyer (v.l.)

Nachdem bereits am Sonnabend die 14 Wettbewerbsgruppen der Samtgemeinde Grafschaft Hoya  bei den Samtgemeindewettbewerben ihr Können zeigten, fand am Sonntagmorgen um 11 Uhr der Festkommers anlässlich des 75-jährigen Jubiläums statt.

 

Wecholds Ortsbrandmeister Lars Meyer begrüßte Zahlreiche Gäste aus der regionalen Feuerwehrführung, wie unter anderem den Kreisbrandmeister Bernd Fischer und den Gemeindebrandmeister Carsten Meyer. Auch Gäste der kommunalen Politik und Vorsitzende der örtlichen Vereine erschienen zu der feierlichen Veranstaltung auf dem Festzelt.

 

In seinem Rückblick hielt Lars Meyer Rückschau auf die vergangenen 75 Jahre. Alles begann mit der Gründung im Jahre 1935. 25 Mitglieder übernahmen damals die bisherigen Aufgaben der Pflichtfeuerwehr unter der Leitung des ersten Brandmeisters Dietrich Wiliges. Ein neues Zeitalter begann Anfang der vierziger Jahre, mit der Anschaffung einer Motorpumpe, diese ersetzte die 50 Jahre alte Handdruckspritze. Wenige Jahre später folgte dann ein Transportfahrzeug. Weitere wichtige Ereignisse geschahen in den siebziger Jahren mit dem Bau eines neuen Gerätehauses und der Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs. Die zwei Großfeuer in der Geschichte der Ortsfeuerwehr Wechold ereigneten sich im Jahre 1991. Ab den Jahre 2000 folgten unter anderem die Neubeschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF), sowie eine neue Tragkraftspritze (TS). Der kürzlich gewählte Ortsbrandmeister Lars Meyer ist der vierte Ortsbrandmeister seit der Gründung vor 75 Jahren. Derzeit gehören insgesamt 144 Mitglieder der Ortswehr Wechold an. Darunter 40 Aktive, 23 Alterskameraden und 85 fördernde Mitglieder.

 

Als ein „stolzes Ereignis“ bezeichnete Kreisbrandmeister Bernd Fischer das 75 – jährige Jubiläum. Er dankte all Denen, die sich für das freiwillige Amt in der Feuerwehr einsetzen. Für 50 – jährige Mitgliedschaft ehrte Fischer den Kameraden Heinrich Hopmann mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes. Im Namen der Gemeindefeuerwehr gratulierte Gemeindebrandmeister Carsten Meyer der Wehr und bedankte sich für die Zeit und die Kraft die jeder einzelne Feuerwehrkamerad/Feuerwehrkameradin in das freiwillige Amt investiert um den Schutz der Allgemeinheit zu gewähren. Zum Brandmeister beförderte Carsten Meyer im Verlauf des Festkommerses den Ortsbrandmeister Lars Meyer. Ebenfalls befördertet wurde Ingo Meyer zum Oberfeuerwehrmann. Weitere Glückwünsche und Gratulationen kamen vom Bürgermeister Johann Hustedt im Namen der Gemeinde Hilgermissen, von Edmund Seidel stellvertretend als Samtgemeindebürgermeister, dem Feuerschutzausschuss, dem Technischen Hilfswerk, sowie den Vorsitzenden der ortsansässigen Vereine. Auch aus der Nachbargemeinde Eystrup und der Samtgemeinde Bruchhausen Vilsen erreichten der Ortswehr Wechold Glückwünsche und Präsente. Abschließend dankte Lars Meyer seinem Vorgänger Dieter Clausen mit einem Abschiedsgeschenk für die die viele Zeit, die Dieter Clausen in den letzten 12 Jahren als Ortsbrandmeister bis zuletzt mit der Mitorganisation um das Festwochenende verbracht hat.

 

Text & Foto: Timo Becker / Pressesprecher Feuerwehren Grafschaft Hoya


 

Schierholz-Heesen siegte



Gemeindebrandmeister Carsten Meyer (links) und stellvertretender Gemeindebrandmeister Wilfried Gütz (rechts) mit den Siegern aus Schierholz-Heesen, sowie den Beförderten und Geehrten.


Spannend bis zur Verkündung der Siegergruppe waren am Sonnabend die Samtgemeindewettbewerbe der Feuerwehren Grafschaft Hoya in Wechold. Annlässlich des 75-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Wechold, fanden diese auf der Freifläche des Gasthauses „Clausen“ statt.

 

Die Mitglieder der Wecholder Wehr hatten den Wettbewerbsplatz hervorragend vorbereitet. Auch viele Zuschauer verbrachten den Nachmittag bis zur Verkündung der Sieger um 19 Uhr auf den Bänken entlang der Wettbewerbsbahn. „Sieger seid Ihr alle“, so Wettbewerbsleiter Kurt Cordes vor der Siegerehrung.

 

Den ersten Platz machte die Ortswehr Schierholz-Heesen mit 390,72 Punkten. Sie durften den Wanderpokal entgegen nehmen. Auf Platz zwei fand sich die Ortswehr Wienbergen mit 390,23 Punkten und auf Platz drei die Ortswehr Bücken mit 386,80 Punkten ein. Die weiteren Plätze bis Platz Sieben wurden wie folgt belegt. Helzendorf-Nordholz (380,03 Punkte), Wechold (374,30 Punkte), Hoyerhagen (360,06 Punkte) sowie die Ortswehr Duddenhausen (359,79 Punkte) auf dem siebten Platz. All diese Wehren haben sich für die Kreiswettbewerbe am 13 Juni in Holte-Langeln qualifiziert. Die Plätze acht bis 14  belegten die Wehren aus Hilgermissen, Schweringen, Warpe, Mehringen, Hoya, Magelsen und Eitzendorf. Den Preis für den schnellsten Schlauchtrupp erhielt die Ortsfeuerwehr Helzendorf-Nordholz. Neben der Siegerehrung standen auch Beförderungen für zwei Kameraden an. So wurde zum Einen Christian Fricke zum Löschmeister, und zum anderen Detlef Kuhlmann zum Oberlöschmeister befördert. Für 25 - jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Hoyerhagens Ortsbrandmeister Jens Thiermann geehrt. Ortsbrandmeister Lars Meyer bedankte sich abschließend bei den vielen Helfern die zu diesem gelungenen Fest beigetragen haben. Ein besonderer Dank galt den Frauen für das Kuchenbuffet.

 

Die Platzierungen im Überblick:

1. Schierholz-Heesen (390,72) / 2. Wienbergen (390,23) / 3. Bücken (386,80) / 4. Helzendorf-Nordholz (380,03) / 5. Wechold (374,30) / 6. Hoyerhagen (360,06) / 7. Duddenhausen (359,79) / 8. Hilgermissen (351,40) / 9. Schweringen (348,89) / 10. Warpe 339,08 / 11. Mehringen (332,93) / 12. Hoya (331,19) / 13. Magelsen (326,45) / 14. Eitzendorf (289,91)

 

Text und Foto: Timo Becker / Pressesprecher Feuerwehren Grafschaft Hoya


Samtgemeinderat verabschiedete, begrüßte und ernannte Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter



Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Rustemeyer (2. v.r.) mit den verabschiedeten aus den Ehrenbeamtenverhältnis. (v.l) Friedhelm Brüggemann, Wilhelm Meyer, Kurt Meyer, Dieter Clausen.

„Die meisten Ortsbrandmeister halten sich länger als die Feuerwehrautos in den Gemeinden“, scherzte Ratsvorsitzende Elisabeth Kurowski zu Beginn der Sitzung – und hatte damit nicht ganz Unrecht.

 

Aus dem Ehrenbeamtenverhältnis entließ der Samtgemeinderat die langjährigen Ortsbrandmeister Wilhelm Meyer (Feuerwehr Magelsen), Friedhelm Brüggemann (Ortsfeuerwehr Duddenhausen) und Dieter Clausen (Ortswehr Wechold). Meyer war 24 Jahre lang Ortsbrandmeister gewesen und hatte bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Magelser Wehr aus Altersgründen auf eine Wiederwahl verzichtet. 18 Jahre lang hatte Brüggemann die Duddenhäuser Wehr vertreten, und Dieter Clausen verzichtete nach zwölf Jahren als Leiter der Wecholder Wehr auf eine Wiederwahl.

Kurt Schröder entließ der Rat aus dem Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeister der Ortswehr Warpe-Windhorst. Er hatte aus beruflichen und persönlichen Gründen nach 22 Jahren im Amt um eine Entlassung gebeten.

 

Wilfried Gütz, OBM der Feuerwehr Hoya, und seinen Stellvertreter Burkhard Trumpke erhob der Rat erneut für sechs Jahre in ihre Ämter.Als neuer Ortsbrandmeister der Wecholder Wehr fungiert seit Mittwoch offiziell Lars Meyer.

 

 



(v.l.) Thomas Malnati, Lars Meyer, Martin Stelter, Christian Fricke sowie Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Rustemeyer

Die kommissarische OBM-Aufgabe übernahmen Martin Stelter für die Magelser Wehr und Thomas Malnati für die Duddenhauser Brandschützer. Christian Fricke ist nach der Entscheidung der Politiker kommissarisch stellvertretender Ortsbrandmeister der Wehr Warpe-Windhorst. Stephan Ellerbusch müsse noch einen Lehrgang belegen, bevor er den Posten des stellvertretenden Ortsbrandmeister der Wecholder Ortsfeuerwehr übernehmen dürfe, erklärte Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Rustemeyer.

 

Korrigierte Version: Timo Becker - Pressesprecher FF Grafschaft Hoya

Ursprüngliche Quelle: Kreiszeitung Hoya (kap) / 26.03.2010


 


Tanzparkett gehörte der Feuerwehr



Knapp 200 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden nahmen mit ihrer Begleitung am Samtgemeindefeuerwehrball der Grafschaft Hoya teil




Gemeindebrandmeister Carsten Meyer (rechts)mit Dieter Röver (links)

Einen gemütlichen und harmonischen Abend verbrachten fast 200 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, inklusive ihrer Begleitung am Sonnabend, den 6. März 2010 auf dem Saal des „Lindenhof“ in Hoya.

Die Wienberger Wehr war Ausrichter des diesjährigen Samtgemeindefeuerwehrballs. Eröffnet wurde der feierliche Ball durch den Gemeindebrandmeister Carsten Meyer. Dieser begrüßte neben den zahlreichen Teilnehmern auch Mitglieder des Feuerwehrausschusses.

Stellvertretend für den Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Rustemeyer überreichte Gemeindebrandmeister Carsten Meyer einen Gutschein an Dieter Röver. Schon seit etlichen Jahren verrichtet Dieter Röver „zweigleisig“ seinen Dienst in der Feuerwehr Hilgermissen als Gerätewart und ist auch in der benachbarten Stützpunktwehr Wienbergen sehr aktiv. „Dieses Engagement sollte mal gelobt werden“, so Meyer. Nach dem Ehrentanz galt dann auch die Tanzfläche für offiziell eröffnet.

 

Text & Foto: Timo Becker / Pressesprecher FF Grafschaft Hoya


 

 

Jahresabschluss des Samtgemeindekommando


(v.l.) Carsten Meyer, Timo Becker, Sascha Koch, Burkhard Trumpke, Kurt Cordes, Wilhelm Möhlenbrock, Wilfried Gütz


Zu ihrer Jahresabschlusssitzung traf sich am am Freitag, den 4. Dezember 2009 um 18 Uhr das Samtgemeindekommando der Feuerwehren Grafschaft Hoya im Gasthaus „Zur Linde“ in Eitzendorf.

 

Begrüßen konnte Samtgemeindebrandmeister Carsten Meyer, neben Gästen aus der regionalen Politik auch Kameraden der Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser. Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit und einem gemeinsamen Essen, folgte der Jahresbericht des Samtgemeindebrandmeisters. Dieser konnte 2009 auf ein Jahr der Jubiläen und Fahrzeugübergaben zurückblicken. Neben den 75-jährigen Jubiläen der Ortswehren Eitzendorf, Duddenhausen, Helzendorf/Nordholz und Wienbergen wurden zudem vier neue Einsatzfahrzeuge angeschafft. Ein TLF 16/24 für die Ortswehr Bücken, ein MTW für die Samtgemeinde mit Standort Hoya, ein LF 10/6 für Wienbergen, sowie ein TSF-Doka für die Magelser Ortswehr. Für das kommende Jahr seien neben zwei TSF-Doka für die Ortswehren Duddenhausen und Warpe auch neuer Einsatzleitwagen (ELW) für die Samtgemeinde Grafschaft Hoya vorgesehen, so Meyer. Derzeit beträgt die Mitgliederzahl der aktiven Einsatzkräfte in der Samtgemeinde 423 Mitglieder, davon 37 Frauen. Des Weiteren sind in den drei Jugendfeuerwehren 66 Jugendliche zu Verzeichnen. Ein großes Ereignis im Sommer war zudem das 31. Kreiszeltlager in Hoya, bei dem nicht nur das Wetter, sondern auch die Organisation und die Zusammenarbeit hervorragend war.  

 

Der stellvertretende Samtgemeindebrandmeister Wilfried Gütz, blickte in seinem Jahresbericht auf ein ereignisreiches Einsatzjahr zurück. Neben 20 Brandeinsätzen wie zum Beispiel der Großbränden im April im Wohnheim „Westerwarp“ in Warpe und einen Putenstallbrand in Hoyerhagen, wurden die Einsatzkräfte zu weiteren Brandeinsätzen und insgesamt 41 Hilfeleistungseinsätzen wie Sturmschäden, Ölspuren und schweren Verkehrsunfällen alarmiert. Der Einsatz aller 14 Ortswehren war jedoch am 1. Oktober bei der Evakuierung von Hoya gefragt. Nach einem Bombenfund in der Weser mussten an diesem Tag 3000 Menschen evakuiert werden und alle Zufahrtswege voll gesperrt werden. Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Rustemeyer dankte allen Feuerwehrkameraden und Kameradinnen für ihr Engagement und ihre soziale Kompetenz.

 

Auch Kreisbrandmeister Bernd Fischer blickte in seiner Ansprache auf diese Ereignisse zurück und fügte Hinzu, dass nur dann Einsätze erfolgreich abgearbeitet werden können, wenn auch die Ausrüstungen und Fahrzeuge den heutigen Anforderungen angepasst werden können.

 

Bei den Jahresberichten der einzelnen Funktionäre, berichtete unter anderem der Internetbeauftragte Günter Landau von der Neugestalteten der Internetseite, Herbert Wendhausen senior von den Aktivitäten innerhalb der Alterskameradschaft, Lehrgangsleiter der Grundausbildung Jan Schumacher, der über die erfolgreiche Truppmann Ausbildung berichtete, sowie der jetzt ehemalige Gemeindebrandmeister und Wettbewerbsleiter Wilhelm Möhlenbrock. Er bedankte sich für die Durchführung der Samtgemeindewettbewerbe in Helzendorf. Dies war der letzte Wettbewerb unter seiner Führung.

 

Ein weitere Tagesordnungspunkt waren die Neuwahlen des Amtes des Pressewarts und des Wettbewerbsleiters. Ab sofort wird Timo Becker das Amt von Sascha Koch als Samtgemeindepressesprecher übernehmen und die Pressearbeit in der Samtgemeinde betreuen, sowie Kurt Cordes das Amt als Wettbewerbsleiter von Wilhelm Möhlenbrock übernimmt und weiterhin für eine faire Durchführung der Wettbewerbe sorgen wird. Beide Kandidaten wurden einstimmig von der Versammlung gewählt. 

 

Gemeindebrandmeister Meyer verabschiedete somit Wilhelm Möhlenbrock und Sascha Koch, aus dem Samtgemeindekommando. Nach vielen Jahren schied Burhard Trumpke aus dem Ausbilderteam der Truppmannausbildung aus, er bleibt jedoch dem Samtgemeindekommando erhalten. Allen drei Kameraden dankte Meyer für Zusammenarbeit innerhalb des Gemeindekommandos und die erfolgreich Ausführung ihrer Ämter. Abschließend bedankte sich Wilfried Gütz bei dem Samtgemeindebrandmeister Carsten Meyer für die sehr gute Zusammenarbeit und das Engagement, bevor dieser die Versammlung für beendet erklärte.

 

Text und Bild: Timo Becker


 

 

 

 

Erfolgreich legten am Samstag, den 31.10.2009  die 25 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Truppmann I Lehrganges ihre Prüfung am Gerätehaus in Hoya, unter den Augen des Kreis-Ausbildungsleiter Alwin Willenborg ab.

Dabei stammen von den insgesamt 25 Absolventen alleine 21 aus der Samtgemeinde Grafschaft Hoya, 3 aus der Samtgemeinde Eystrup und 1 Feuerwehrmann aus der Samtgemeinde Marklohe.

 

Während der sechswöchigen Ausbildung hatte das erfahrene Ausbilderteam unter der Leitung von Jan Schumacher den Feuerwehrmännern und –Frauen alle Lehrninhalte  vermittelt, um eine erfolgreiche Truppmann I Prüfung abzulegen. Unterstützung erhielt das Ausbilderteam zudem von Georg Bühmann, Wilhelm Schumacher und Jörg Peck die ebenfalls die Unterrichts und Ausbildungseinheiten mit durchführten.

 

Dabei befassten sich die insgesamt 25 Lehrgangsteilnehmer im theoretischen Teil mit den Rechtsgrundlagen, der Organisation, dem Brennen und Löschen, sowie im praktischen Teil mit der Fahrzeug- und Gerätekunde, der Rettung,  die Technische Hilfe und dem Löscheinsatz.

 

Nach erfolgreich abgeschlossener erster Prüfung geht die Ausbildung der Feuerwehrmänner und -frauen in der jeweiligen Ortsfeuerwehr weiter. Im Anschluss folgt dann nach zwei Jahren die zweite Truppmann Prüfung mit deren folgreichem Abschluss die Grundausbildung dann beendet ist. Die Feuerwehrmänner und Frauen  können sich nun auch an weiteren Lehrgängen an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Nienburg und an der Landesfeuerwehrschule in Celle weiterbilden.

 

Text :Timo Becker

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