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Brandgefahr im Freien



Waldbrandwarnseite DWD

Alljährlich kommt es durch Unachtsamkeit und Leichtsinn zu Bränden in unseren Wäldern. Dabei entstehen hohe finanzielle Schäden und Vielzahl von Lebewesen werden getötet. Beim Zusammentreffen von ungünstigen Faktoren kann ein Waldbrand sogar zu einer Katastrophe führen, wie zum Beispiel in den Jahren 1975 und 1976 in der Lüneburger Heide.

Zur aktuellen Waldbrandgefahrenprognose hat der Deutsche Wetterdienst für alle Nutzer eine Internetseite mit Waldbrandwarnmeldungen eingerichtet.

Sollte der Waldbrandgefahrenindex des DWD hoch sein, wird bei akuter Waldbrandgefährdung das Betreten des Waldes von den Forstbehörden untersagt.

In diesem Falle sind die gesperrten Waldgrundstücke durch Sperrschilder mit der Aufschrift "Waldbrandgefahr" und dem Zusatz "Betreten verboten! " gekennzeichnet.

Befolgen Sie unbedingt diese Verbote.


Damit Sie nicht Verursacher eines Waldbrandes werden, beachten Sie bitte folgende Punkte:

 

Werfen Sie keine brennenden Zigarettenreste aus dem Autofenster.
Rauchen Sie niemals im Wald. In der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober ist das Rauchen im Wald grundsätzlich verboten.
Errichten Sie im Wald niemals offenes Feuer (z. B. Grillfeuer). Ein Grillfeuer im Wald bzw. 100 m vom Waldrand anzulegen, zu unterhalten oder mit sich zu führen, ist ebenfalls grundsätzlich verboten.
Gleiches gilt für jede Art von offenem Feuer. Beides sollte bei Trockenheit auf alle Fälle unterbleiben
Die Eltern sollten ein wachsames Auge auf ihren Nachwuchs richten und auf die Gefahren des Feuers (Lagerfeuer, zündeln mit Streichhölzern etc.) in dieser Jahreszeit hinweisen.
Tages- und Wochenausflügler sollten darauf achten, dass die Zufahrten zu Waldgegenden nicht mit dem PKW verstellt werden und für Einsatzfahrzeuge frei bleiben!
Fahrzeuge mit einem Katalysator sollten nicht auf trockenen Gras- oder Waldflächen abgestellt werden. Durch den aufgeheizten Katalysator könnte es zu Selbstentzündungen der Grasfläche kommen.
Glasflaschen bzw. Glasscherben können je nach Sonnenstand wie Brandgläser wirken.
Verunreinigen Sie deshalb niemals den Wald durch sogenannte Partyrückstände. Dies gilt auch in entsprechender Entfernung vom Waldrand. Auch Straßengräben sind nicht für solche Abfälle geeignet

Durch leichtsinniges Abflämmen von Wiesen kommt es immer wieder zu Waldbränden, weil der Brand außer Kontrolle gerät und auf den Wald übergreift.

 



Grasland-Feuerindex

Denken Sie daran, dass flächenhaftes Abbrennen von Stoppelfeldern, der Bodendecke auf Wiesen, Feldrainen, ungenutztem Gelände und an Hecken und Hängen nicht nur die nährstoffreiche Humusschicht des Bodens zerstört, sondern darüber hinaus auch grundsätzlich verboten ist. Dieses Verbot dient insbesondere dem Schutz von Pflanzen und Tieren.

Gibt es wichtige, insbesondere agrarwirtschaftliche Gründe und müssten landwirtschaftliche Abfälle verbrannt werden, brauchen Sie dafür eine Genehmigung der Ordnungsbehörde der Gemeindeverwaltung. Auch dabei ist unbedingt auf ausreichenden Abstand zum Wald zu achten.

Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.

Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden

 


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