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Unwetterschäden - Eystrup

Von: A. Steuer (FPS)

Datum: 28.08.2016

Alarm: ab 16:03 Uhr

Einsatzstichwort: TH nach Sturm

Im Einsatz:

FF Eystrup

FF Hassel

FF Gandesbergen

FF Hoya

FF Nienburg

 

Unwetterfolgen fordern Einsatzkräfte

Der „Weltuntergang“ kam für Eystrup ziemlich überraschend und zog dann auch schnell wieder weiter. Aber zuvor tobten sich Sturm, Gewitter und Regen kräftig aus. Verletzt wurde dabei niemand, aber überall im Ort waren die Spuren sichtbar und das bedeutete Arbeit für die Feuerwehren. Los ging’s für die Feuerwehr Eystrup um 16.03 Uhr: „Technische Hilfe, klein - Baum auf Fahrbahn“. Als wäre das nicht schon soweit genug, schlich sich um 16.04 Uhr eine Brandmeldeanlage auf den Einsatzplan und rief die Einsatzkräfte aus Hassel und Eystrup zu einem Industrieobjekt. Hier war jedoch ein Eingreifen der Einsatzkräfte nicht erforderlich. Das Unwetter hatte sich derweil soweit abgeschwächt das weitere Schäden durch die Einwohner, die jetzt wieder nach draußen gehen konnten, gemeldet wurden. Entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste zeugten von der Kraft des Sturms. Die Straßen waren übersät mit Blättern, kleinen und größeren Ästen und allerlei anderem losen Zeug. Um den Unwetterfolgen rasch Herr zu werden kamen die Feuerwehren aus Gandesbergen und Hoya nach Eystrup geeilt. Allerdings konnten die Hoyaer Kameraden schnell aus dem Einsatz herausgelöst werden, um den Brandschutz sicher zu stellen. Und so waren bald im ganzen Ort Motorsägen zu hören und kräftige Hände räumten in allen Ecken des Ortes auf. Überall waren die Feuerwehrleute aus Eystrup, Hassel, Gandesbergen im Einsatz. Neben umgestürzten größeren Bäumen die Zuwegungen blockierten, wie zum Beispiel am Kreisel, galt es an anderer Stelle auch einen Baum vom Hausdach zu entfernen. Hier sprang der örtliche Dachdecker kurzfristig mit ein und unterstützte die Einsatzkräfte. Am Cohrsweg brach ein großer Ast einer Eichen ab, drückte auf einen darunterliegenden Ast und drohte auf ein Hausdach zu fallen. Die vor Ort eingesetzten Helfer forderten deshalb die Drehleiter der Nienburger Feuerwehr an. Von deren Korb aus wurde der Ast Stück für Stück gekappt. Im Anschluss daran zog die Drehleiter nebst Feuerwehrleute weiter und arbeitet weitere Einsatzstellen ab. Schlussendlich galt es auch in Gandesbergen einen großen, im Stamm gebrochenen Ahorn zu sichern. Und das hieß hier konkret die Fällung einzuleiten. Mit Hilfe der Drehleiter, dem Nienburger Rüstwagen und abschließend mehreren Motorsägen und fleißigen Händen, gelang auch dieses.


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